Eine Kinderschaukel in einem Garten hat einen solchen Streit ausgelöst, dass es dadurch zu einem Gerichtsverfahren gekommen ist. Interessant ist hier bei vor allem die Klagebegründung:
Der Gesamtcharakter und der ästhetische Gesamteindruck der Gartenfläche als Ziergarten werden durch dieses Gerüst ganz erheblich gestört.
Nach einer Bestimmung darf der Garten ausschließich als “Ziergarten” verwendet werden. Da frage ich mich: Darf man in einem Ziergarten grillen? Darf man einen Ziergarten überhaupt betreten, ausser um Unkraut zu zupfen?
In diesem Fall ist die Sache zum Glück glimpflich ausgegangen. Der Fall ging an einen verständigen Richter, die Schaukel darf bleiben.
Ich würde ja jetzt noch einen oben drauf setzen und in dem Garten dieverse Kräuter und Ziergemüse anbauen: Salbei, bunter Mangold, diverse schön blühende Laucharten (um nur einige zu nennen) können sowohl nützlich als auch zierend sein.
Die ganze Geschichte kann man bei der HAZ nachlesen.
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Der japanische Architekt Ryue Nishizawa hat ein Haus gebaut, bei dem die Grenzen zwischen Garten und Haus verschwimmen. Grüner wohnen, auch in der Großstadt.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass so etwas wirklich praktikabel ist, aber besser als Plattenbau allemal.
Das Foto stammt von Iwan Baan.
(via)

Aber nein, ich habe ja keinen „richtigen“ ländlichen Garten. Da bräuchte ich nämlich einen „stilvollen“ oder „romantischen“ (nichtzutreffendes bitte streichen) Arbeitstisch (meiner ist einfach nur groß und stabil) von dem (auf Anordnung der Deko-Expertin) mit einer Muskatreibe die Farbe runtergekratzt wurde, um dem „Shabby Shic Look“ gerecht zu werden (mein Tisch hat leider eine höchst stabile Küchenarbeitsplatte, die ihre Farbe auch nach dem ersten Winter weiterhin behalten möchte). Der nächsten Anforderung werde ich auch nicht gerecht: über dem Tisch müssen malerische Blumentöpfe gestapelt werden, selbstverständlich aus Ton und mit Patina.
von Spottdrossel
Als ich das bei der Spottdrossel las, musste ich sofort an die ganzen Gartenzeitschriften denken, die sich in den Bahnhofsbuchhandlungen stapeln. Und mir fiel wieder ein, warum ich keine einzige von denen lese.

Das kleine Büchlein von Marc Grollimund und Isabelle Hannebicque besticht schon auf den ersten Blick mit einer schönen Aufmachung. Die Fotos sind außergewöhnlich schön, vielfältig und illustrieren sehr gut die Aussagen des Textes. Bei nur 64 Seiten setzen die 140 Fotos und Zeichnungen klar auf optische Wissensvermittlung, ohne dabei überladen zu wirken.
Gegliedert ist das Buch in drei Abschnitte:
- Grundkurs Biogarten
- Wichtig zu wissen
- Jetzt kann’s losgehen
Wobei der Grundkurs eine Definition des Biogartens und eine Bodenkunde liefert, der Wissensbereich die eigentlichen Arbeiten von der Bodenbearbeitung über Mulchen bis zum Kompost abdeckt und der letzte Abschnitt mit Pflanzenkunde überschrieben werden kann. weiterlesen… »

A handbook for gardening without boundaries, so der Untertitel des 2008 erschienenen Buchs von Richard Reynolds. Doch das versprochene Handbuch findet sich erst in der zweiten Hälfte des Buchs. Davor wollen 121 Seiten Definitionen und geschichtliche Abhandlungen bewältigt werden. Leider lesen diese sich größtenteils wie die Semesterarbeit eines BWL-Studenten und die Ausschweifungen gehen nicht selten am Thema vorbei. Das ganze ist in viele kleine Kapitelchen zerstückelt, so das kein echter Lesefluss aufkommen mag.
In der zweiten Hälfte dann “praktische” Tipps, wie z.B. eine Stirnlampe für Arbeiten im Dunkeln zu verwenden und für volle Batterien zu sorgen, wenn man das Licht auch für den Nachhauseweg benötigt. Wirklich nützliche Hilfestellungen wie man mit dem harschen Lebensbedingungen zwischen Betonplatten umgehen kann, praktische Pflanzentabellen nach urbanen Lebensräumen geordnet, oder rechtliche Grundlagen, erwartet man vergebens. weiterlesen… »

(via)
Für alle, denen normale Gartenarbeit zu langweilig ist, hier eine gute Idee, was man nebenbei noch machen kann. Außerdem eine super Sache, um die Töpfe gleich mal ordentlich nach Grössen zu sortieren. *g*

Sara schickt mir diese Bilder eines Gartens, der an Trostlosigkeit kaum noch zu überbieten ist. Das Ensemble aus Kies und kümmernden Pflanzen wird passend eingerahmt durch formschönen eckigen Beton in Schmutzgrau. Dazu fällt selbst mir kein spitzer Kommentar mehr ein: Es deprimiert einfach nur. Die Stangen am Beetrand sind zum Glück nicht hoch genug, um den Freitod per Strick wählen zu können. Unzählige Schicksale wären sonst schon an dieser Stelle besiegelt worden. Aber noch nicht genug der Tristesse, nein, es gibt noch einen zweiten Teil. Und die Gemüter mögen sich scheiden, welcher schlimmer ist. weiterlesen… »
