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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Tag: schwerer Boden

Bohnenzelt

MulchkreisSchon letzten Herbst hatte ich mir überlegt, dass ich auf der Fläche zwischen den bisherigen Beeten noch Kletterbohnen und Erbsen anbauen möchte. Also habe ich auf der Wiese einfach einen Kreis mit Pappe gemulcht und dann noch mit Rasenschnitt abgedeckt.

Dieses Wochenende war es dann soweit, dass ich aus langen Ästen vom Rückschnitt im letzten Herbst ein Bohnenzelt gebaut habe. Auf den ersten Blick war ich vom Ergebnis des mulchens sehr enttäuscht: Die Pappe war komplett weg, unter dem Mulch aber kein freier Boden. Erst als ich beim Mulchwegziehen etwas herzhafter zugepackt habe, habe ich gemerkt, dass die ganze ursprüngliche Grassode sich einfach mit wegziehen lässt. Ich hatte also doch ganz einfach eine Kreisrunde freie Fläche auf der Wiese. Und das ohne Umgraben! weiterlesen… »

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Asoziale Gärten (7)

Beton und KiesSara schickt mir diese Bilder eines Gartens, der an Trostlosigkeit kaum noch zu überbieten ist. Das Ensemble aus Kies und kümmernden Pflanzen wird passend eingerahmt durch formschönen eckigen Beton in Schmutzgrau.  Dazu fällt selbst mir kein spitzer Kommentar mehr ein: Es deprimiert einfach nur. Die Stangen am Beetrand sind zum Glück nicht hoch genug, um den Freitod per Strick wählen zu können. Unzählige Schicksale wären sonst schon an dieser Stelle besiegelt worden. Aber noch nicht genug der Tristesse, nein, es gibt noch einen zweiten Teil. Und die Gemüter mögen sich scheiden, welcher schlimmer ist. weiterlesen… »

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Hügelbeet – Theorie und Praxis

Grube für ein HügelbeetIn vielen Büchern über Permakultur und über ist das Hügelbeet ein Thema. Daher war ich auch neugierig und habe eins angelegt. Aber zuerst die Theorie.


Die Theorie

Für Sepp Holzer z.B. scheint es eine Wunderwaffe zu sein, mit der man auch in den widrigsten Umständen noch gute Erträge erizelen kann. Andere wie z.B. Marie-Luise Kreuter und Andrea Heistinger sehen das schon differenzierter.

Die Anlage des Hügelbeets wird immer ähnlich beschrieben: Man sticht die Grasnarbe ab und bewahrt sie auf, dann gräbt man noch etwas Erde ab und bewahrt auch die auf. In das entstandene Loch gibt man Biomasse, unten grob (Äste oder gar Bäume) oben fein (Blätter und Grasschnitt). Die Grassoden und die Erde werden zum Abdecken verwendet. weiterlesen… »

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Teich ohne Folie

In unserem Garten kann im Moment deutlich weniger gemacht werden, als mir lieb ist. Zum Einen warten wir noch darauf, dass eine große Tanne gefällt wird, die dabei den ganzen Garten platt machen wird, zum Anderen macht es Richtung Herbst wenig Sinn, neue Beete anzulegen.

Gestern waren wir eigentlich im Garten um Kleinkram zu erledigen, aber irgendwie hatte ich Lust mein Projekt „Tümpelchen“ anzugehen. Seit wir den Garten gepachtet haben, überlege ich mir, einen kleinen Teich anzulegen, der halbrund von einem Hügel begrenzt wird und das Zentrum des zukünftigen Kräutergartens bilden soll. Dabei wollte ich die von Sepp Holzer beschriebene Methode ausprobieren und den Teich komplett ohne Folie und Kunststoffwanne anlegen. Da wir einen sehr schweren, lehmigen Boden haben, hatte ich mir ganz gute Chancen ausgerechnet.

Teich GrundformUm erstmal die Dimensionen besser einschätzen zu können, habe ich eine Grundform ausgestochen. Wie man auf dem Bild sehr gut sehen kann, habe ich die runde Grundform (rechts) nachträglich noch einmal deutlich oval erweitert (links). Man sieht auch schon die Grundform des Hügels aus dem Aushub und einen Zufluss. Dann ging die eigentlich Arbeit los und das Loch selbst musste ausgehoben werden. Nach dem Abstechen der Grasnarbe habe ich erstmal die tiefste Stelle des Teichs definiert und dort einfach ein tieferes Loch gebuddelt. weiterlesen… »

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