Werbung

Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Tag: glasklar

Glasklare Tipps (2): Energiesparlampen

EnergiesparlampeNein, ich will euch hier nichts von Energiesparbirnen erzählen. Die Diskussion, ob die Energieersparnis reicht um den Produktionsaufwand auszugleichen, wie die Gesamtenergiebilanz ausfällt und ob sie hochgiftige Schwermetalle enthalten, wurde anderswo zur Genüge geführt.

Ich möchte noch einen Schritt zurück gehen und über die Lampen sprechen, in denen die Glühbirnen stecken.

Bei meinem letzten Umzug sind einige „Leuchtmittel“ (sprich: Glühbirnen) kaputt gegangen. Als ich sie ersetzen wollte, merkte ich schnell: Die Tücke steckt im Detail. Im Wohnzimmer haben wir eine Halogenlampe mit 6 Birnen („Sechsflammig“). Nach einigem Suchen habe ich auch günstige Halogen-Ersatzbirnen gefunden. Allerdings haben die kleinsten erhältlichen Birnen immer noch 25 Watt. Eine einfache Rechnung ergibt: 6 X 25 Watt = 150 Watt. Also mehr als die jetzt verbotenen Glühbirnen verbraten.

Die auf dem Papier sparsame und effiziente Halogentechnik entpuppt sich hier also als echter Stromfresser. Die Lampe auszutauschen macht für uns weder vom Preis, noch vom Herstellungsaufwand Sinn. LED Birnen in diesem Format kosten das Stück mindestens 10€, womit die Kosten von 60€ (!) für ein die nötigen Glühbirnen jenseits von Gut und Böse liegen. Die einzige Möglichkeit hier Energie zu sparen wäre manche Fassungen nicht zu bestücken (die Lampe z.B. 4 flammig zu betreiben). weiterlesen… »

Flattr this!

Glasklare Tipps (1): Wasserkocher

Wasserkocher mit der passenden Menge befüllen spart Energie und GeldWasserkocher sind eine sparsame Möglichkeit um Wasser mit elektrischer Energie zum sieden zu bringen. Sie verbrauche dabei deutlich weniger Energie, als eine Herdplatte, die immer einiges an Wärme an die Raumluft abgibt. Das hat sich inzwischen auch gröߟtenteils rum geschwiegen.

Man kann jedoch noch deutlich mehr Energie sparen, indem man immer nur so viel Wasser erhitzt, wie man grade benötigt. Wenn ich mir z.B. eine Tasse Tee mache, fülle ich die Tasse unter dem Wasserhahn bis zum Rand mit Wasser und schütte dann das Wasser aus der Tasse in den Wasserkocher. Ich mache die Tasse deswegen recht voll, weil ein klein bisschen immer auch verdampft.

Die meisten Wasserkocher haben auch ein Sichtfenster mit Skala, mit der man direkt die richtige Menge einfüllen kann. Braucht man für ein Rezept ½ Liter kochendes Wasser, kann man sich den Meßbecher sparen und direkt die richtige Menge nehmen.

Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem bleibt kein überflüssiges Wasser im Kocher, das Bakterienherd werden könnte oder über die Ferien vergessen sogar ganz übel anfangen kann zu schimmeln (ist mir leider schon passiert).

Achtung: Manche Wasserkocher haben eine Mindestfüllhöhe. Meistens sind das wohl die Geräte mit einer Heizspirale. Bei meinem Gerät mit einer Heizplatte kann ich sogar kleinste Mengen problemlos erhitzen.

Flattr this!