Werbung

Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Tag: Garten

Biogarten

Biogarten von Marc Grollimund und Isabelle HannebicqueDas kleine Büchlein von Marc Grollimund und Isabelle Hannebicque besticht schon auf den ersten Blick mit einer schönen Aufmachung. Die Fotos sind außergewöhnlich schön, vielfältig und illustrieren sehr gut die Aussagen des Textes. Bei nur 64 Seiten setzen die 140 Fotos und Zeichnungen klar auf optische Wissensvermittlung, ohne dabei überladen zu wirken.

Gegliedert ist das Buch in drei Abschnitte:

  • Grundkurs Biogarten
  • Wichtig zu wissen
  • Jetzt kann’s losgehen

Wobei der Grundkurs eine Definition des Biogartens und eine Bodenkunde liefert, der Wissensbereich die eigentlichen Arbeiten von der Bodenbearbeitung über Mulchen bis zum Kompost abdeckt und der letzte Abschnitt mit Pflanzenkunde überschrieben werden kann. weiterlesen… »

flattr this!

Rundschau: Pesto und Gartenwerkzeug

Bertolli-Pesto besteht aus Billigöl und Kartoffelflocken – immernoch. Auch ein großer Skandal, der durch die Medien ging, hat  daran nichts geändert.

Jedes Mal, wenn es wieder einen Lebensmittelskandal gibt oder eine unappetitliche Sache ans Licht kommt, hofft man, dass es danach besser wird – dass die Produzenten von Lebensmitteln lernfähig sind. Aber leider ist das eine hoffnungslose Hoffnung.

Tom Hillenbrand schreibt ausführlich über seine Erfahrungen mit Pesto im allgemeinen und Bertolli im besonderen.

Ich denke, wir können daraus auch Erkenntnisse für aktuelle Lebensmittelskandale ableiten: Nachdem die Sau einmal durch die Medien gejagt wurde, haben alle ihre Katharsis und man geht wieder zum Tagesgeschäft über. Soll heißen: Kräht die Presse über Mist, bleibt trotzdem alles, wie es ist. weiterlesen… »

flattr this!

Wildwuchs oder Kahlschlag?

Nachdem wir einen extrem ungepflegten und überwucherten Garten übernommen haben, stehen wir immer wieder vor der Gewissensfrage: Abschneiden oder Wachsen lassen? Eingriff oder Natur?

Ich selbst weigere mich hartnäckig Obstbäume zu beschneiden. Auch wenn alle anderer Meinung sind, möchte ich meine Bäume nicht verstümmeln.

Andererseits wollen wir den Garten ja auch nutzen. Wir wollen Gemüse anbauen, Obst ernten. Und wir wollen unsere Freizeit dort verbringen. Ohne Eingriffe geht all das nicht.

Womit wir beim Dilemma sind: Wo die Grenze ziehen? Welche Eingriffe müssen sein? Wann ist es zu viel. Zerstören wir nicht den Charme des Gartens? weiterlesen… »

flattr this!

Asoziale Gärten (5)

asozialer Garten mit FigurenVon einem Leser wurde mir ein neuer asozialer Garten zugespielt. Dieser Garten erfüllt mit Bravour alle Kriterien für einen asozialen Garten: Er ist absolut und vollkommen nutzlos, er enthält praktisch kein Leben (nicht einmal pflanzliches) und dabei ist er auch noch unglaublich hässlich. Der Unterschied zu einer Betonfläche ist bei diesem Garten nur noch ein rein formaler.

Man achte bitte auf die Details bei den Figuren, mit denen künstlich so etwas wie Leben simuliert werden soll.

Mir drängt sich da nur die Frage auf: Warum tun Menschen so etwas? weiterlesen… »

flattr this!

Asoziale Gärten (4)

asozialer ZengartenEin guter Freund schickte mir dieses Bild per E-Mail.


“Ich habe einen asozialen Garten gefunden. Ich nenne ihn den möchte-gern-Zengarten.

Also zu Tode gemähter Rasen, wunderschöner Schnellkompostiertank, sterile Beete und ein original asiatisches Bonsai-Buddha-Arrangement. Nicht zu vergessen: Der einzige naturnahe Gegenstan: ein mit Efeu bewachsener Baum, der in mathematisch korrekte Stücke zersägt in der Ecke liegt.”

flattr this!

Back in green

Nach einer Pause und einem Umzug sind wir nun zurück. In Zukunft dürfte es hier eine Menge zu berichten geben, denn wir haben einen neuen Garten und einen neuen Balkon.

Erstmal nur ein paar Impressionen aus dem Garten:

Tor zum Garten

weiterlesen… »

flattr this!

Asoziale Gärten (3)

asozialer Garten

Diesmal gibt es nur einen kurzen Handyschnappschuss. Was soll man dazu noch sagen? Ich weiß gar nicht, was mich mehr abstösst, die kahle Erde und leere des Gartens, oder diese festbetonierte Abwehrmauer, die sich quer durch zieht, inklusive Wehrtürmen an den Enden.

Die Botschaft ist klar: Du bist auf der falschen Seite und dort sollst du gefälligst auch bleiben. Und die Pflanzen sollen natürlich schön an ihrem Platz bleiben. Nur keine Unordnung.

Bei solchen Gärten frage ich mich immer: Wäre es nicht einfacher, die Fläche zu betonieren oder einen Kiesgarten anzulegen?

flattr this!

Asoziale Gärten

Asozialer GartenVor kurzem standen wir auf dem Balkon einer Freundin und schauten in den Garten hinab. Der Anblick, der sich uns bot, war trostlos. Da rief der Biobauer in unserem Freundeskreis:

“Der Garten ist ja asozial!”

Im eigentlichen Wortsinn hat er nicht recht. Laut Wikipedia heißt asozial: “Verhaltensweisen [...], die von den gesellschaftlichen Normen abweichen]”. Leider weicht der Garten überhaupt gar nicht von der Norm ab, sondern spiegelt sie sogar im Gegenteil perfekt wieder.

Wenn man asozial im übertragenen Sinn als “gemeinschaftsschädigend” sieht, stimmt es aber auf den Punkt. Dieser Garten hat keinen Platz für Leben, weder Pflanzen noch Tiere noch Menschen sind hier erwünscht. Sie bringen ja nur Unordnung in das “Kunstwerk”.  Der Gemeinschaft gibt dieser Garten nichts zurück. Er ist in keiner Weise nützlich. Weder kann man hier irgendwas essen, noch sich aufhalten, noch ist er gesund und als letztes sieht er nicht einmal schön aus. Die Ordnung dient nicht mal der Präsentation eines Blütenmeers, sondern ist nur Ordnung um der Ordnung willen.

Für uns wurde an diesem Abend ein neuer Begriff geprägt. Wenn wir kahle Vorgärten sehen, sagen wir nur noch: “asozial”. Wenn wir totgepfelgte Gärten sehen, mit Nagelschere geschnittene Rasenkanten.

Was für ein verschobenes Schönheitsideal haben diese Menschen? Was für ein Naturverständnis? Lasst uns die Kunde verbreiten:

Ein Garten ist kein Kampf gegen die Natur!

Verhaltensweisen von Individuen oder Gruppen, die von den gesellschaftlichen Normen abweichen

flattr this!