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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Pinke Gartengrüße

Pink, Pink und nochmals Pink: Die erste Pflaumenernte wartet jetzt hinter Glas darauf, im Herbst und Winter verspeist zu werden. Nicht nur der Geschmack ist wunderbar, die leuchtende Farbe ebenso! Es geht also auch ohne färbende Zusatzstoffe.

Ein halber Eimer kleiner Pflaumen war es nur, den ich für´s Erste aus unserem Garten geerntet habe. Zwar gibt es noch deutlich mehr – aber  alles auf einmal wäre zu viel gewesen, um es mal ebenso zu verarbeiten.

Dafür, finde ich, lässt sich der Ertrag aber sehen: 3 Flaschen Pflaumengetränk (0,75 l), 3 Gläser Pflaumenmus und 3 Gläser Pflaumengrütze sind dabei herausgekommen.

Außerdem habe ich noch eine kleine Schale Brombeeren gepflückt und daraus Brombeersirup und ein Brombeergetränk gekocht.

Bei alledem habe ich nur die Früchte, Rohrohrzucker und bei der Pflaumengrütze etwas Weizenvollkornmehl verwendet.


Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas skeptisch war, was die Pflaumen angeht: Auf das scheinbar endlose Entkernen hatte ich einfach keine Lust.

Die erste PflaumenernteViel besser: Pflaumen einfach so wie sie sind in Wasser aufkochen und danach durch ein grobes Sieb streichen, das war´s. Naja, fast. Hab das Ganze dann noch mit Rohrohrzucker gesüßt und nochmal kurz aufgekocht, bevor ich es in die Gläser gefüllt habe. Das Pürree, das dabei herausgekommen ist, schmeckt sehr lecker – das wurde natürlich gleich getestet.

Das abgeseihte Pflaumenwasser vom Kochen macht ein super Getränk, mit Honig oder Rohrohrzucker kann man ja nach Geschmack süßen, wenn nötig.Habe es auch heiß mit Zimt probiert. Bei den garantiert kommenden Matschwetter – Abenden weiß ich jetzt, was außer einem guten Buch und der Kuscheldecke mit auf´s Sofa kommt!

Nach dem Pürreekochen war noch ein viertel des Eimers voll. Diese Pflaumen hab ich  so wie sie waren eingekocht, mit ganz wenig Wasser. Zum Eindicken kam noch ein bisschen Weizenmehl dazu. Das lässt die Flüssigkeit nicht ganz fest werden, bindet aber gut.

Bei den Brombeeren war es noch einfacher – und vor allem unglaublich ergiebig. Die Beeren wurden lediglich pürriert und durch ein feines Sieb gestrichen. Danach habe ich alles mit Rohrohrzucker aufgekocht und abgefüllt.

Als mein Blick auf die leuchtenden Überreste im Topf fiel, entstand dann noch ein Getränk – allein die klebrigen Resten im Topf waren genug, um0,5 l Wasser in eine Brombeerbombe zu verwandeln.

Schon bald steht das nächste Pflücken und Einmachen an – auch im Winter werden wir eine Menge von unserem Garten haben.

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