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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Mondphasen

Le Voyage dans la luneEinige Befürworter des organischen Gartenbaus haben recht exzentrische Methoden, wie zum Beispiel den Anbau von Pflanzen in Übereinstimmung mit den Mondphasen oder das Verstreuen winziger Mengen geheimnisvoller Substanzen auf dem Boden und so weiter.

Samen gehen auf und Pflanzen entwickeln sich, wenn Temperatur, Feuchtigkeit und Nährstoffe richtig für sie sind. In der Lehre von den organischen Zusammenhängen haben derart unsinnige und abergläubische Vorstellungen keinen Platz. Der organische Gartenbau beruht auf bewiesenen Tatsachen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, und die Durchführung erweist sich als wirkungsvoll und damit als richtig.

John Seymour – Selbstversorgung aus dem Garten

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Regenwurm-Verstand

Regenwurm

Regenwürmer kommen nachts gern an die Oberfläche der Erde. Sie leben dort von Blättern, die sie in ihre Gänge hineinziehen. Dabei sind sie mit ihrem stecknadelkopfgroßen Gehirn immerhin so schlau, die Blätter mit ihrem schmalen Ende nach unten zu ziehen. Sie zeigen mehr Verstand, als so mancher Laubsammler beweist, der Jahr für Jahre dem Regenwurm seine Nahrung wegnimmt.

Peter Tompkins / Christopher Bird – Die Geheimnisse der guten Erde

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Die Geheimnisse der guten Erde [Partnerlink]

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Herbst?

Während andere Blogs schon den Herbst ausrufen und voller Gram die letzten Rosenblüten und das letzte geerntete Gemüse betrauern, habe ich noch einmal den Frühling ausgerufen.

Hier im Norden ist die Vegetationsphase kurz genug, da muss man sie bis zum letzten auskosten. Also habe ich noch einmal ordentlich neu ausgesät.

Auf meinem Balkon wachsen keine Geranien, sondern stattdessen jede Menge Salate. Natürlich ist es eine späte Sorte, die Überwintern muss. Aber im Moment kann man ihnen beim wachsen zuschauen und falls es so weiter geht, werden sie in ca. 2 Wochen die Weltherrschaft übernehmen.

Salat auf dem Balkon

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Die Erde gehört niemandem

umzäuntes Land


Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft.

Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«.

Jean-Jacques Rousseau

“Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«.”Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«.””

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Glasklare Tipps (1): Wasserkocher

Wasserkocher mit der passenden Menge befüllen spart Energie und GeldWasserkocher sind eine sparsame Möglichkeit um Wasser mit elektrischer Energie zum sieden zu bringen. Sie verbrauche dabei deutlich weniger Energie, als eine Herdplatte, die immer einiges an Wärme an die Raumluft abgibt. Das hat sich inzwischen auch gröߟtenteils rum geschwiegen.

Man kann jedoch noch deutlich mehr Energie sparen, indem man immer nur so viel Wasser erhitzt, wie man grade benötigt. Wenn ich mir z.B. eine Tasse Tee mache, fülle ich die Tasse unter dem Wasserhahn bis zum Rand mit Wasser und schütte dann das Wasser aus der Tasse in den Wasserkocher. Ich mache die Tasse deswegen recht voll, weil ein klein bisschen immer auch verdampft.

Die meisten Wasserkocher haben auch ein Sichtfenster mit Skala, mit der man direkt die richtige Menge einfüllen kann. Braucht man für ein Rezept ½ Liter kochendes Wasser, kann man sich den Meßbecher sparen und direkt die richtige Menge nehmen.

Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem bleibt kein überflüssiges Wasser im Kocher, das Bakterienherd werden könnte oder über die Ferien vergessen sogar ganz übel anfangen kann zu schimmeln (ist mir leider schon passiert).

Achtung: Manche Wasserkocher haben eine Mindestfüllhöhe. Meistens sind das wohl die Geräte mit einer Heizspirale. Bei meinem Gerät mit einer Heizplatte kann ich sogar kleinste Mengen problemlos erhitzen.

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Bewegung

“Wir merken oft nicht, daß wir uns von dem Punkt, auf dem wir fest kleben, ganz einfach mit aller Gewalt von einem Augenblick auf den anderen abreißen müssen, um weiterexistieren zu können.”

Thomas Bernhard

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Pinke Gartengrüße

Pink, Pink und nochmals Pink: Die erste Pflaumenernte wartet jetzt hinter Glas darauf, im Herbst und Winter verspeist zu werden. Nicht nur der Geschmack ist wunderbar, die leuchtende Farbe ebenso! Es geht also auch ohne färbende Zusatzstoffe.

Ein halber Eimer kleiner Pflaumen war es nur, den ich für´s Erste aus unserem Garten geerntet habe. Zwar gibt es noch deutlich mehr – aber  alles auf einmal wäre zu viel gewesen, um es mal ebenso zu verarbeiten.

Dafür, finde ich, lässt sich der Ertrag aber sehen: 3 Flaschen Pflaumengetränk (0,75 l), 3 Gläser Pflaumenmus und 3 Gläser Pflaumengrütze sind dabei herausgekommen.

Außerdem habe ich noch eine kleine Schale Brombeeren gepflückt und daraus Brombeersirup und ein Brombeergetränk gekocht.

Bei alledem habe ich nur die Früchte, Rohrohrzucker und bei der Pflaumengrütze etwas Weizenvollkornmehl verwendet.


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Ökologische Schädlingsbekämpfung

Ein ganz neuer Mitbewohner in unserer WG: Der scharfe Gewürzpaprika. Ein Problem gab es allerdings, denn der Paprika (Capsicum annuum) zieht Blattläuse an – offensichtlich!

Besonders um die Knospen und Blüten herum hielten sich die Blattläuse gern in Scharen auf. Was tun?

Ich versuchte es mit dem guten alten Spüli-Trick: Spüliwasser in eine Sprühflasche und die ganze Pflanze eingesprüht.

Das half: nix. Die Blattläuse kamen schneller wieder, als ich meine Sprühflasche abstellen konnte. weiterlesen… »

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Asoziale Gärten (4)

asozialer ZengartenEin guter Freund schickte mir dieses Bild per E-Mail.


“Ich habe einen asozialen Garten gefunden. Ich nenne ihn den möchte-gern-Zengarten.

Also zu Tode gemähter Rasen, wunderschöner Schnellkompostiertank, sterile Beete und ein original asiatisches Bonsai-Buddha-Arrangement. Nicht zu vergessen: Der einzige naturnahe Gegenstan: ein mit Efeu bewachsener Baum, der in mathematisch korrekte Stücke zersägt in der Ecke liegt.”

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Learning

It took us centuries to learn that it doesn’t have to take centuries to learn.

Anij

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