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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Schwedentraum

Da ich eine innige Beziehung zu Schweden habe, träume ich schon lange auszuwandern. Dort gibt es noch große dünn besiedelte Flächen und viele alte Bauernhöfe mit hektarweise Land günstig zu erwerben. Daher lese ich auch hin und wieder Bücher über das Auswandern nach Schweden und davon möchte ich heute welche vorstellen.

ElchtestElchtest – Ein Jahr in Bullerbü

Dieses Buch ist eine humoreske Erzählung darüber, wie eine junge Familie nach Stockholm zieht. Es ist definitiv kein Sachbuch, sondern eher ein Roman mit wahrem Kern.

Inhalt

Der junge Gunnar wird von der Süddeutschen Zeitung als Auslandskorrespondent nach Stockholm entsandt. Seine Frau und das neugeborene Kind folgen ihm nach. Im ersten Jahr in Schweden müssen sie sich einrichten, eine Wohnung suchen (bzw. kaufen dann gleich ein Haus) und Gunnar muss sich mit den schwedischen Behörden rumschlagen. Viel mehr Inhalt findet sich leider auch schon nicht mehr.

Kritik

Ich habe mich beim Lesen dieses Buches sehr oft fremdgeschämt. Der Autor ist vollkommen Lebensunfähig, dazu aber arrogant und besserwisserisch. Er glänzt durch absolute Ahnungslosigkeit und Inkompetenz, schiebt alle dadurch entstandenen Probleme aber den Schweden in die Schuhe. weiterlesen… »

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Glasklare Tipps (2): Energiesparlampen

EnergiesparlampeNein, ich will euch hier nichts von Energiesparbirnen erzählen. Die Diskussion, ob die Energieersparnis reicht um den Produktionsaufwand auszugleichen, wie die Gesamtenergiebilanz ausfällt und ob sie hochgiftige Schwermetalle enthalten, wurde anderswo zur Genüge geführt.

Ich möchte noch einen Schritt zurück gehen und über die Lampen sprechen, in denen die Glühbirnen stecken.

Bei meinem letzten Umzug sind einige „Leuchtmittel“ (sprich: Glühbirnen) kaputt gegangen. Als ich sie ersetzen wollte, merkte ich schnell: Die Tücke steckt im Detail. Im Wohnzimmer haben wir eine Halogenlampe mit 6 Birnen („Sechsflammig“). Nach einigem Suchen habe ich auch günstige Halogen-Ersatzbirnen gefunden. Allerdings haben die kleinsten erhältlichen Birnen immer noch 25 Watt. Eine einfache Rechnung ergibt: 6 X 25 Watt = 150 Watt. Also mehr als die jetzt verbotenen Glühbirnen verbraten.

Die auf dem Papier sparsame und effiziente Halogentechnik entpuppt sich hier also als echter Stromfresser. Die Lampe auszutauschen macht für uns weder vom Preis, noch vom Herstellungsaufwand Sinn. LED Birnen in diesem Format kosten das Stück mindestens 10€, womit die Kosten von 60€ (!) für ein die nötigen Glühbirnen jenseits von Gut und Böse liegen. Die einzige Möglichkeit hier Energie zu sparen wäre manche Fassungen nicht zu bestücken (die Lampe z.B. 4 flammig zu betreiben). weiterlesen… »

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Bio-Milch Rapsong

(via und via)

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Frosty the Snowman

Frosty der Schneemann

Darf ich vorstellen: Frosty der Schneemann. Da uns das „Schneechaos“ ziemlich kalt gelassen hat (wir haben kein Auto, dafür genügend Vorräte im Keller), haben wir lieber im Schnee getobt und einen Schneemann gebaut. Leider waren wir die einzigen weit und breit. Kinder scheinen nicht mehr im Schnee zu spielen…

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Handbuch Samengärtnerei

Handbuch SamengärtnereiWarum Samengärtnerei?

In der Permakultur geht es um permanente Nahrungserzeugung in stabilen Kreisläufen ohne Material von außen. Dafür ist einer der grundlegendsten Faktoren die eigene Saatgutgewinnung. Was nützt es, mineralischen Dünger zu vermeiden, dann aber von Saatgutkonzernen abhängig zu sein?

Grade in der heutigen Zeit kommt noch das Problem der Gentechnik bzw. allgemein technischen Veränderung von Saatgut hinzu. Stichworte sind hier Gen-Mais, F1 Hybriden und Clothianidin.

Langfristig ist auch die Zucht von angepassten Sorten ein wichtiger Faktor. Früher hatte jeder Bauerngarten eigene Hofsorten. Heute wird in ganz Deutschland eine einzige Sorte Salat verkauft und angebaut. Wollen wir pflegeleichte, resistente Sorten mit guten Erträgen, müssen wir wieder Pflanzen züchten, die an die speziellen klimatischen Bedingungen unseres Mikroklimas angepasst sind.

Das Buch

Das Handbuch Samengärtnerei ist das Standardwerk zum Thema Samenernte und Sortenerhaltung im deutschsprachigen Raum. Und das hat auch gute Gründe. Andrea Heistinger ist Agrarwissenschaftlerin, Herausgeber sind keine geringeren als der Verein Arche Noah (Gesellschaft für die Erhaltung der Kulturpflanzenvielfalt) und die Stiftung Pro Specie Rara. Auf jeder Seite des Buches ist überdeutlich, dass die Beteiligten nicht theoretisieren, sondern aus ihrer alltäglichen Praxis schreiben. Die Informationen sind fundiert, umfangreich und verständlich. weiterlesen… »

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Hügelbeet – Theorie und Praxis

Grube für ein HügelbeetIn vielen Büchern über Permakultur und über ist das Hügelbeet ein Thema. Daher war ich auch neugierig und habe eins angelegt. Aber zuerst die Theorie.


Die Theorie

Für Sepp Holzer z.B. scheint es eine Wunderwaffe zu sein, mit der man auch in den widrigsten Umständen noch gute Erträge erizelen kann. Andere wie z.B. Marie-Luise Kreuter und Andrea Heistinger sehen das schon differenzierter.

Die Anlage des Hügelbeets wird immer ähnlich beschrieben: Man sticht die Grasnarbe ab und bewahrt sie auf, dann gräbt man noch etwas Erde ab und bewahrt auch die auf. In das entstandene Loch gibt man Biomasse, unten grob (Äste oder gar Bäume) oben fein (Blätter und Grasschnitt). Die Grassoden und die Erde werden zum Abdecken verwendet. weiterlesen… »

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Stutenkerle zu Nikolaus

Weckmänner

Heute kam der Nikolaus – natürlich auch in die Schule. Da ich weiß, dass die Kinder im Dezember quasi in Schokolade und anderem gekauften Süßkram schwimmen, hat der Nikolaus in meiner Klasse stattdessen einen großen Korb mit Weckmännern versteckt. weiterlesen… »

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erster Schnee

erster Schnee

Heute Morgen lag relativ überraschend der erste Schnee und gleich als geschlossene Schneedecke. Die Vegetation wird es hoffentlich danken, schön zugedeckt zu werden.

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Wildwuchs oder Kahlschlag?

Nachdem wir einen extrem ungepflegten und überwucherten Garten übernommen haben, stehen wir immer wieder vor der Gewissensfrage: Abschneiden oder Wachsen lassen? Eingriff oder Natur?

Ich selbst weigere mich hartnäckig Obstbäume zu beschneiden. Auch wenn alle anderer Meinung sind, möchte ich meine Bäume nicht verstümmeln.

Andererseits wollen wir den Garten ja auch nutzen. Wir wollen Gemüse anbauen, Obst ernten. Und wir wollen unsere Freizeit dort verbringen. Ohne Eingriffe geht all das nicht.

Womit wir beim Dilemma sind: Wo die Grenze ziehen? Welche Eingriffe müssen sein? Wann ist es zu viel. Zerstören wir nicht den Charme des Gartens? weiterlesen… »

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Asoziale Gärten (6)

Thujahecke

… Macht der menschliche Gärtner es hingegen schlecht, herrscht Eintönigkeit vor, Immergrün überall und Friedhofsruhe rundherum. Statt elementarer Vielfalt erleben wir künstliche Einfalt. Statt Leben zu lassen, lassen wir sterben. Statt natürlicher Ordnung wird systematisch Unordnung erzeugt. Diese Gärten müssen eine Wüste sein für Tiere, Plätze der Artenarmut, der Leblosigkeit, der Unzufriedenheit auch. Es sind Orte, an denen der Mensch nicht im Einklang steht mit der Natur, Plätze des Unfriedens. Nur ab und zu flieht eine Amsel mit lautem Gezeter in die nächste Thujahecke, während zufällige Schmetterlingsbesucher so schnell wie möglich über die kurzgeschorene Rasenmatte flattern. An der Stelle von Rhododendron, Serbischer Fichte und anderen immergrünen Exoten könnten genausogut Plastikgewächse stehen. Sie haben einen vergleichbaren Ökowert; er geht gegen Null. Die Besitzer solcher Anti-Natur-Gärten haben nicht Lebensmöglichkeiten geschaffen, sondern verhindert.

Rheinhard Witt – Naturoase Wildgarten

Links

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