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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Biogarten

Biogarten von Marc Grollimund und Isabelle HannebicqueDas kleine Büchlein von Marc Grollimund und Isabelle Hannebicque besticht schon auf den ersten Blick mit einer schönen Aufmachung. Die Fotos sind außergewöhnlich schön, vielfältig und illustrieren sehr gut die Aussagen des Textes. Bei nur 64 Seiten setzen die 140 Fotos und Zeichnungen klar auf optische Wissensvermittlung, ohne dabei überladen zu wirken.

Gegliedert ist das Buch in drei Abschnitte:

  • Grundkurs Biogarten
  • Wichtig zu wissen
  • Jetzt kann’s losgehen

Wobei der Grundkurs eine Definition des Biogartens und eine Bodenkunde liefert, der Wissensbereich die eigentlichen Arbeiten von der Bodenbearbeitung über Mulchen bis zum Kompost abdeckt und der letzte Abschnitt mit Pflanzenkunde überschrieben werden kann. weiterlesen… »

On Guerilla Gardening

Guerrilla GardeningA handbook for gardening without boundaries, so der Untertitel des 2008 erschienenen Buchs von Richard Reynolds. Doch das versprochene Handbuch findet sich erst in der zweiten Hälfte des Buchs. Davor wollen 121 Seiten Definitionen und geschichtliche Abhandlungen bewältigt werden. Leider lesen diese sich größtenteils wie die Semesterarbeit eines BWL-Studenten und die Ausschweifungen gehen nicht selten am Thema vorbei. Das ganze ist in viele kleine Kapitelchen zerstückelt, so das kein echter Lesefluss aufkommen mag.

In der zweiten Hälfte dann „praktische“ Tipps, wie z.B. eine Stirnlampe für Arbeiten im Dunkeln zu verwenden und für volle Batterien zu sorgen, wenn man das Licht auch für den Nachhauseweg benötigt. Wirklich nützliche Hilfestellungen wie man mit dem harschen Lebensbedingungen zwischen Betonplatten umgehen kann, praktische Pflanzentabellen nach urbanen Lebensräumen geordnet, oder rechtliche Grundlagen, erwartet man vergebens. weiterlesen… »

Musikalische Blumentöpfe

(via)

Für alle, denen normale Gartenarbeit zu langweilig ist, hier eine gute Idee, was man nebenbei noch machen kann. Außerdem eine super Sache, um die Töpfe gleich mal ordentlich nach Grössen zu sortieren. *g*

Asoziale Gärten (7)

Beton und KiesSara schickt mir diese Bilder eines Gartens, der an Trostlosigkeit kaum noch zu überbieten ist. Das Ensemble aus Kies und kümmernden Pflanzen wird passend eingerahmt durch formschönen eckigen Beton in Schmutzgrau.  Dazu fällt selbst mir kein spitzer Kommentar mehr ein: Es deprimiert einfach nur. Die Stangen am Beetrand sind zum Glück nicht hoch genug, um den Freitod per Strick wählen zu können. Unzählige Schicksale wären sonst schon an dieser Stelle besiegelt worden. Aber noch nicht genug der Tristesse, nein, es gibt noch einen zweiten Teil. Und die Gemüter mögen sich scheiden, welcher schlimmer ist. weiterlesen… »

Biotop

Ein Biotop kann eine Spalte in einer Holzpanele sein, in der sich ein wenig Sand gesammelt hat und nun von etwas besiedelt wird, was gemeinhin als Unkraut bezeichnet wird.

Anja Walessa

 

Bio ist billig

Bio für 99CentSo plakativ der Titel auch ist, so sehr spiegelt er doch meine eigenen Erfahrungen wieder:

Biologische Ernährung ist günstiger als konventionelle Supermarkt- Kost.

Wann immer wir von Bio-Essen erzählen oder für andere kochen, jedes Mal hören wir das gleiche:

 

„Das ist doch viel zu teuer.“
„Ich würde auch lieber Bio Sachen kaufen, aber ich kann mir das nicht leisten.“

Oder auch:

„Das ist mir den Aufpreis nicht wert.“
und
„Bio ist auch nicht gesünder.“

 

Keines dieser Argumente kann ich im Raum stehen lassen. Schon als Student mit mehr als magerem Auskommen, stand Bio-Essen bei uns auf dem Tisch. Wir freuen uns über die Qualität und essen ganz bewusst und hoffentlich auch gesünder.

Aber wie kann das sein? Im Folgenden gehe ich auf die einzelnen Argumente ein. weiterlesen… »

Geniale Verpackung: Banane

Del Monte hat angekündigt einzelne Bananen in Plastik verpackt zu verkaufen. Jon Stewart hat dazu den passenden Werbeslogan:

„A product for people who love bananas,
but hate their biodegradability.“

Dazu fehlen mir ehrlich gesagt die Worte. Daher hier für euch einfach das Video von Jon Stewart aus der Daily Show: weiterlesen… »

Meine Lieblingsgartenbücher

Auf nur ein einziges Lieblingsbuch konnte ich mich beim besten Willen nicht einschränken.

The new complete book of Self-Sufficiency von John Seymour

New Complete Book of Self-SufficiencyWenn man dieses Buch erwähnt, wird man oft nur milde belächelt: Zu oberflächlich, viele veraltete Informationen, kein Spezial- und Geheimwissen.

All diese Kritikpunkte sind richtig. Nichtsdestotrotz ist dieses Buch wohl die häufigste Einsteigerdroge für angehende Selbstversorger. Es mag oberflächlich sein, aber dafür reißt es mehr Themen an, als fast jedes anderes Buch. Es ist sozusagen der Appetitanreger, der einen dann zu den „richtigen“ Fachbüchern treibt. Außerdem ist John Seymour ein grummeliger Großvater, der „den ganzen Kram“ Jahrzehntelang wirklich gemacht hat. Selbstversorgung ist bei ihm kein Traum und auch keine graue Theorie, sondern einfach sein Alltag. Damit hebt er sich wohltuend von den Büchern verkopfter Träumer ab, die sich besonders gerne in der Permakulturszene rumtreiben. weiterlesen… »

Gartenbuchpreis für Andrea Heistinger

Andrea Heistinger, Autorin der „Bücher Handbuch Samengärtnerei“ und „Handbuch Bio-Gemüse“ hat in der Kategorie „European Garden Book Prize“  den Sonderpreis verliehen bekommen.

Die Begründung der Jury:

Handbuch SamengärtnereiDieses Buch hat sich der Sortenvielfalt in der Welt der Gartengemüse verschrieben. Fasziniert ist der Leser in der Tat allein durch die unglaubliche Vielfalt der zahlreichen kaum bekannten oder vergessenen Kulturformen: Über 500 Sorten werden in diesem umfassenden Kompendium beschrieben. Zahlreiche Fototafeln, auf denen die verschiedenen Sorten zum Vergleich abgebildet sind, illustrieren das Werk. Besonders bemerkenswert ist, dass neben sehr detaillierten Angaben zu Anbau und Pflege noch persönliche Tipps beigegeben werden. Dies ist deshalb möglich, da sowohl die Hauptautorin, als auch die mitarbeitenden Co-Autoren allesamt Assoziierte oder Mitarbeiter des in eingeweihten Kreisen sehr bekannten Vereins „Arche Noah“ sind, der sich für den Erhalt alter Nutzpflanzen einsetzt und in Österreich einen eigenen Garten mit biologischer Anbauweise betreibt. So ist mit dem gewichtigen Band eines gelungen: Die Erstellung eines Standardwerkes auf diesem Gebiet.

Herzlichen Glückwunsch! weiterlesen… »

Weg mit den Alleen?

Allee (Ludwigsburg (Württemberg), zwischen Seeschloss Monrepos und Jadgschlösschen Favorite)Heiner berichtet, dass die Politiker jetzt die Alleen abholzen wollen. Grund: Bäume sind viel zu gefährlich für Autos.

Also ich persönlich möchte ja nicht, dass tausende Bäume gefällt werden, nur weil ein paar Typen in ihren getunten Golfs zu blöd zum Autofahren sind. Aber ich habe eine ganz einfache Lösung für das Problem: Die Straßen werden einfach verschmälert, dafür kommen an beide Seiten schön breite Radwege. Dann können die Radwege als Pufferzone für die Autofahre dienen. weiterlesen… »