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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Frühlings-Bücherverlosung Gewinner

Vielen Dank für die vielen schönen Einsendungen. Es war gar nicht so einfach die Gewinner auszuwählen und ich musste eine große Excel-Tabelle und viel Magie anwenden, um zu einem Ergebnis zu kommen. Aber jetzt steht fest, wer ein Buch bekommt.

In den nächsten Tagen werde ich die Gewinnerbeiträge hier im Blog veröffentlichen und einen ganzen Schwung Bücher zur Post bringen. Die Gewinner werden aber nicht extra benachrichtigt. Du merkst, dass du gewonnen hast, wenn ein Buch in deinem Briefkasten liegt (oder du deinen Beitrag hier im Blog siehst).

Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner und viel Spaß mit den Büchern!

 

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Countdown läuft

Die Frühlings-Bücherverlosung geht in die letzte Woche. Einsendeschluß ist der 31.03. Es sind auch schon einige Einsendungen angekommen, aber noch besteht auch eine ganz gute Chance ein Buch abzubekommen.

Wer noch teilnehmen will, kann also am Osterwochenende noch ein paar schöne Fotos machen oder sich der Muse hingeben und lyrisch werden. Noch hat uns ja der Winter so fest im Griff, dass man eher dern Garten plant als schon loslegen zu können.

Viel Glück und vor allem: Viel Spaß dabei!

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Große Frühlings-Bücherverlosung

BuecherverlosungJetzt gibt es was zu gewinnen!
20 Gartenbücher suchen ein neues Zuhause.

Was?

Weil ich bald umziehe, verkleinere ich meine Bibliothek. Alle Bücher, die du auf dem Foto siehst, werden verlost. Sie sind „gebraucht“ (im Sinne von schon mal gelesen), aber in sehr gutem Zustand. Zwei der Bücher sind auf Englisch (Endgame und Toolbox for Sustainable City Living), der Rest auf Deutsch. Endgame ist auch das einzige Buch ohne Gartencharakter, es handelt eher von Zivilisationskritik.

Zwei kleine Sammlungen sind dabei: Drei Bücher von Wolf-Dieter Storl und drei Bücher von Sepp Holzer. Ansonsten ist von Heilpflanzen über Permakultur bis zu Landleben bestimmt für jeden was dabei. weiterlesen… »

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Helleborusausstellung im Cuxland

Farbvariationen bei den Blüten von LenzrosenAm ersten Märzwochenende findet in Wingst (grob zwischen Bremerhaven und Stade) die jährliche Helleborusausstellung statt. Das Besondere ist, dass die Gärtnerei Klingel & Luckhardt ausschliesslich samenvermehrte Eigenzüchtungen und Auslesen vorstellt. Durch die große Variablität ist praktisch jede einzelne Pflanze ein Unikat.

Kenner reisen daher schon am ersten Tag direkt zur Eröffnung an, um sich die schönsten Exemplare als Erste zu sichern. Obwohl die Gärtnerei auf verschiedenen Pflanzenmärkten vertreten ist, gibt es nur zwei Chancen die Lenzrosen zu ergattern. Die Betriebseigene Ausstellung am 02.03. und 03.03. in Wingst und die Helleborusdagen am 09. und 10. März in der holländischen Gärtnerei De kleine Platage in Eenrum bei Groningen.

Lenzrosenblüten können sehr dunkel und sogar fast schwarz seinDiese zeitliche Begrenzung liegt zum einen an der Blütezeit der Helleborus im Vorfrühling und zum anderen an den begrenzten Stückzahlen. Denn anders als andere neumodische „Pflanzenfabriken“, ist K&L noch ein echter Familienbetrieb in dem der Chef jede einzelne Pflanze persönlich und liebevoll pflegt. Daher finden sich auf der überschaubaren Fläche jede Menge Raritäten und Besonderheiten, die immer wieder Sammler anlocken.

Für Garteninteressierte bietet sich die Kombination mit einem Besuch bei Kamelien Paradies Fischer an, das auch in der Wingst, praktisch gleich um die Ecke liegt. Mit über 900 Sorten bleiben bei Kamelienfans hier sicher keine Wünsche offen.

Aber was sind Helleborus überhaupt? Helleborus ist eine Pflanzengattung aus Europa und Asien, die auf deutsch auch Nieswurz genannt wird. Vielen bekannt ist die Helleborus niger (Christrose oder Schneerose), deren weißen Blüten oft vor Weihnachten als Schnittblumen angeboten werden. Die Farbenpracht stammt von den Helleborus Orientalis-Hybriden, die mit ihrer Blütezeit von Februar bis April mit zu den ersten Farbtupfern im Gartenjahr gehören. Da ihre Blüten nicht abfallen, sondern vergrünen, bleiben sie auch sehr lange ansehnlich. Und als Krönung sind sie auch noch wintergrün und geben somit das ganze Jahr Struktur im Garten. Sie stehen gerne im Halbschatten z.B. unter grossen Bäumen oder an Hecken und mögen kalkhaltigen Boden. Ansonsten sind sie aber extrem anspruchslos und robust. Zudem sind sie sehr langlebig. Es dauert ca. 3 Jahre bis zur ersten Blüte, danach hat man aber Jahrelang Freude an ihnen.

Terminübersicht


02.03. 10:00Uhr bis 03.03. 17:00Uhr

Fliederweg 10, 21789 Wingst

09.03. bis 10.03.

Handerweg 1, 9967 TC Eenrum

 

 

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Handbuch Bio-Balkongarten

Handbuch-Bio-BalkongartenDies ist das erste Buch von Andrea Heistinger, das nicht hauptsächlich ein Nachschlagewerk ist. Auf 154 Seiten wird auf alle Gegenbenheiten des Urbanen Gärtnerns eingegangen, wobei ich keinen echten Schwerpunkt auf Balkone sehen kann. Ob Hinterhöfe, Dachgärten oder Brachflächen, alles wird behandelt. Dabei wird immer wieder der Bogen vom Grundlagenwissen zur Praxis gespannt. Die Praxisfotos stammen dabei aus diversen Projekten aus Deutschland und sogar Weltweit.

Auf weiteren ca. 150 Seiten kommen dann die von Heistinger bekannten Pflanzenporträts. Die sind vergleichbar mit denen im Handbuch Bio-Gemüse aber natürlich mit einer anderen Pflanzenauswahl und erweitert um eine Einschätzung in welchen Gefässen sie gedeihen könnten. Dies ist ein Heimspiel für Andrea und für alle, die das Handbuch Bio-Gemüse noch nicht besitzen, eine wertvolle Hilfe. weiterlesen… »

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Samenbomben – das Trendthema

Schon vor geraumer Zeit flatterte mir ein Rezensionexemplar des Buchs „Mit Samenbomben die Welt verändern“ von Josie Jeffery ins Haus. Ich bin aber kein grosser Freund von Trendthemen, die mit übersetzten Büchern ausgewälzt werden. Trotzdem will ich mal meinen Senf zum Thema dazugeben.

Erstmal ist meine Grundhaltung zum Thema sehr kritisch. Ich habe selbst in Mannheim „Guerilla Gardening“ betrieben, und dabei recht schnell gelernt, wie Praxisfern es in der Realität ist. Es gibt kaum geeignete Flächen, die nicht regelmäßig „gepflegt“ (sprich gemäht) werden. Somit ist alles angepflanzte sehr schnell wieder platt. Baumscheiben werden plattgetrampelt, mit Fahrrädern beparkt etc. Alles was schön blüht wird direkt gepflückt. Unsere Rose im Hinterhof wurde erst abgepflückt und dann von einem „Experten“ zurückgeschnitten. Die schönen Fotos zum Thema, die man auf diversen Webseiten und in Büchern finden kann, sind praktisch alle gestellt: Es wird eine fertige schöne Pflanze irgendwo eingebuddelt, fotografiert und 5 Minuten später ist sie schon zertrampelt.

Wenn man schon mit Pflanzen solche Probleme hat, wie sollen dann Samen klar kommen? weiterlesen… »

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Die Schnittlauch-Frage

Schnittlauchblüte im BalkonkastenAuch wenn die Frage schon tausendmal beantwortet wurde, so wird sie mir doch sicher auch noch tausendundeinmal gestellt werden:

Kann man Schnittlauch noch essen,
wenn er blüht?

Kurze Antwort: Ja!

Lange Antwort: Meines Erachtens nach schmeckt er am besten, wenn er blüht (bzw. kurz bevor er blüht). Während der Blüte ändert sich ja in der Pflanze hormonell einiges und auch der Anteil der Lauchöle ändert sich. Auch die Blüten selber sind essbar und schmecken sehr gut.

Die Frage stammt ursprünglich vermutlich daher, dass man die Blütenstiele normalerweise nicht mitisst, da sie härter und dicker sind, als die Halme. Wenn man nun einen kompletten Schnittlauchhort am Stück abernten (komplett runterschneiden) will, sind die Blütenstengel natürlich im Weg. Ich persönlich schneide aber immer nur kleine Stellen runter, so viel wie ich eben brauche. Ansonsten lasse ich meinem Lauch genug Kraft. Es scheint ihm ja gut zu tun. Er hat auch im Balkonkasten ohne Probleme überwintert.

Abgesehen von den praktischen Betrachtungen, gibt es aber natürlich noch den ästhetischen Gesichtspunkt: Ist so eine Lauchblüte nicht wunderschön? Wieso sollte man sich so einen Anblick vorenthalten? Die Insekten freut es noch dazu!

Was bleibt da noch zu sagen, außer: Guten Appetit!

 

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Garden Bloggers’ Bloom Day (Mai 2012)

Was im Mai in meinem Garten blüht, seht ihr wenn ihr auf weiterlesen klick. weiterlesen… »

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Die Welt brennt

The store doesnt give us food - the earth does„Fünfzig einfach Dinge die man tun kann um es weiter zu Verleugnen“, so der Untertitel des Buchs „As the world burns“ von Derrick Jensen & Stepahnie McMillan. Es ist aber eben kein Ratgeber, wie dieser Untertitel vermuten lässt, sondern analysiert im Gegenteil Tipps um die Welt zu retten aus eben solchen Ratgebern. So rechnet eine der Hauptfiguren vor: Wenn ALLE Menschen die typischen Tipps befolgen würden (Energiesparlampen benutzen, Autoreifen immer aufpumpen, recyclen), würde das die CO2 Emmisionen nur um 21% senken.

Das ist aber erst der Anfang der Geschichte in diesem aussergewöhnlichen Comic-Roman. Denn im eigentlichen Plot kommen Ausserirdische auf die Erde um alle Natur aufzuessen. Und da sie dabei Gold scheissen, gibt ihnen der Präsident sogar die Genehmigung dazu: Denn für genug Geld tun wir alles. Wer soll die Welt noch retten? Die Umweltschützer? Sie handeln nur einen faulen Deal aus. Die Firmen? Sie wollen nur selber die Erde zerstören (um dabei Geld zu produzieren). Und so bekommt das ganze Wohlfühl-Umweltgetue derbe sein Fett weg. weiterlesen… »

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Asoziale Gärten (8)

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich einen neuen asozialen Garten gefunden. Das heisst, ich frage mich langsam, was überhaupt noch als Garten durchgeht. Dieses Ensemble erinnert mich eher an ein (zu kitschiges) Outdoormuseum. Alle Strukturen sind unverrückbar festbetoniert. Die wenigen Pflänzchen stehen auf verlorenem Posten gegen die kitschigen Figuren. Es ist weder Platz für Mensch noch Tier, verweilen ist erst gar nicht vorgesehen. Nicht ein einziges unordentlich herumliegendes Blatt: Das muss die Nachbarn stolz machen! In so einem ordentlichen Viertel leben wir! Jawoll! weiterlesen… »

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