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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Permakultur für alle

Permakultur für alle von Sepp und Margit BrunnerPermakultur für alle – Harmonisch leben und einfach gärtnern im Einklang mit der Natur heißt das Buch von Sepp und Margit Brunner.

Im Klappentext verspricht es:


„Egal, ob Sie kleine, unkomplizierte Ideen für den Balkon suchen oder Ihren Garten vollständig umgestalten wollen, ob Sie Anregungen für Gemüsebeet und Kräutergarten, für den Obstanbau, die Teichlandschaft oder für das Glashaus suchen: In diesem Buch finden Sie die richtigen Tipps fürs Gärtnern im Einklang mit dem Kreislauf der Natur.“


Genau wegen dieser Versprechen habe ich mir das Buch gekauft, doch kann es sie auch halten? weiterlesen… »

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Unbewohnbarkeit der Städte

Die Schwärmerei für die Natur kommt von der Unbewohnbarkeit der Städte.

Bertolt Brecht

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Allgemeine Gedanken zur Permakultur auf dem Balkon

Das Wort Permakultur ist ursprünglich zusammengesetzt aus „permanent agriculture“ und es geht unter anderem darum ein stabiles selbstregulierendes System zu erschaffen. In diesem Sinne kann man auf einem Balkon niemals eine vollwertige Permakultur anlegen. Um ein echtes biologisches Gleichgewicht zu erhalten, braucht man einfach eine gewisse Größe. Aber das macht nichts, solange wir Dinge trotzdem verbessern können.

Einige Prinzipien der Permakultur kann man zur Verbesserung seines Balkons heranziehen, auch wenn man an anderen Stellen abstriche machen muss. Die erste und wichtigste Regel sollte aber sein, dass sich so etwas entwickeln muss. Manchmal findet man Permakultur Designs für den Balkon, ausgeklügelte Zeichnungen, die auf 5m2 eine Wassertonne, einen Kompost und verschiedenste Pflanzmöglichkeiten vorsehen. Die wenigsten dieser Designs werden wohl in die Praxis umgesetzt, noch weniger werden unverändert funktionieren. Kopfgeburten nennt man das.

Viel besser finde ich das Schrittweise vorgehen, wobei man immer das tut, was eben als nächstes dran ist. Dein Balkon ist bisher komplett Pflanzenfrei und nur mit Sonnenstuhl und Grill ausgestattet? Dann ist der nächste Schritt sicher nicht ein komplexes Design, sondern einfach ein Balkonkasten mit Küchenkräutern!

Welche Prinzipien der Permakultur lassen sich auf einem Balkon (nicht) anwenden? weiterlesen… »

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Weniger Giessen durch Dochte?

Bei meiner letzten Pflanzaktion habe ich Glasfaserdochte in meinen Blumentöpfen verwendet, um eine gleichmäßigere Feuchtigkeitsverteilung hin zu bekommen. Jetzt wollte ich euch berichten, wie meine Erfahrungen damit bisher sind. Zuerst habe ich mal untersucht, inwieweit die Dochte ihr Versprechen überhaupt erfüllen und Wasser nach oben saugen können. Dazu habe ich einfach einen Docht in ein Glas gehängt, so dass nur das untere Ende im Wasser hängt. Es dauert eine ganze Weile, aber nach einer Zeit sieht man, wie sich das Wasser langsam nach oben saugt (der Docht färbt sich dunkler). Um das deutlich zu zeigen, habe ich den Docht auf ein Blatt Papier gelegt, so dass man sehr gut sehen kann, wie weit das Wasser nach oben gestiegen ist.

In meinem Blumentöpfen habe ich den Eindruck, dass sie die Feuchtigkeit länger hält. Selbst nach 3-4 Tagen ist die Oberfläche noch spürbar feucht. Ich gieße allerdings auch meist mehr Wasser als nötig und baue darauf, dass es nach in die Auffangschale durchsickert und dann von den Dochten wieder hochgesaugt wird. Genau so habe ich mir das ja gedacht. Bei einem kleinerem, komplett getrockneten Topf habe ich ausschließlich Wasser in den Behälter unter den Topf gegeben, so dass nur der Docht ins Wasser hing. Nach einem Tag war die gesamte Erde im Topf nass, für meinen Geschmack fast schon zu nass. Man muss also vielleicht auch etwas aufpassen, wie viele und wie dicke Dochte man für die Töpfe nimmt.

Der Vorteil der Glasfaserdochte soll sein, dass sie einen besonders guten Kapillareffekt haben und niemals verrotten sollen. Den Kapillareffekt kann ich hiermit bestätigen, ob man sie nach einem Jahren noch verwenden kann, sehen wir nächstes Jahr um diese Zeit.

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Bärlauchzeit

Die Jungfer im Grünen weist darauf hin, dass grade Bärlauchzeit ist. Für wen der Bärlauch im Garten nicht reicht, bietet sich ein Besuch im Wald an, wo der Bärlauch grade in rauen Mengen zu finden ist. Wer jetzt nicht weiß, was er mit dem ganzen Bärlauch anfangen soll, für den hat sich noch ein Rezept für Bärlauchpesto in petto.

Alternativ findet sich im Hobby-Garten-Blog ein Rezept für Bärlauchsalz, das anders als die gekauften, auch wirklich nach Bärlauch schmecken soll. Um das zu erreichen, geht Heiner betont vorsichtig mit dem Aroma des Bärlauchs um: keine hohen Temperaturen und ja nicht zu sehr trocknen.

Guten Appetit, und bitte nicht gleich den ganzen Wald leer plündern 😉


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Saatgut Tauschbörse

Daniel von issmehrsalat.de schlägt die Eröffnung einer Saatgut Tauschbörse vor, die so ähnlich funktionieren soll, wie tauschticket.de. Man kann Credits sammeln, wenn man Saatgut zur Verfügung stellt und sich damit anderes Saatgut bestellen.

Ich finde die Idee grundsätzlich sehr gut, allerdings sehe ich auch praktische Probleme. Zu Beispiel lässt sich die Qualität von Saatgut sehr schwer und teilweise erst im Nachhinein bestimmen. Sind das Saatgut einer seltenen Art und von Kresse gleichwertig? Außerdem gäbe es vermutlich im Herbst ein grosses Angebot und im Frühjahr eine starke Nachfrage, ansonsten wäre aber wohl nicht so viel los. Vielleicht ist es sinnvoller ohne Credits zu arbeiten und einfache Goodwilltauschbörsen einzurichten?

Zur Frage, wie er Saatgut aus seinem Feldsalat gewinnen kann, würde ich hier auf das Handbuch Samengärtnerei verweisen. Feldsalat ist laut dessen Aussage ein Baldriangewächs und Selbstbefruchter mit zwittrigen Blüten. Der Abstand für Sortenreinheit beträgt ca. 50m. Die Samen werden zwischen Ende Mai und Juni reif. Sie reifen sehr langsam und ungleichmäßig und müssen daher oft kontrolliert werden. Wenn mehr als die Hälfte der Samenkapseln aufplatzen, soll man ernten. Die Samen nicht dreschen, sondern nur leicht ausklopfen. Die Keimfähigkeit steigt nach Lagerung an, am besten 1 Jahr lagern vor der Aussaat.


Handbuch Samengärtnerei: Sorten erhalten, Vielfalt vermehren, Gemüse genießen [Partnerlink]


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Hügelbeet im Blumentopf?

Hügelbeete und Hochbeete werden von vielen Gärtnern und Landwirten als wahre Wundermittel gesehen. Auch in der Permakultur sind sie, neben dem Mulchen, eins der Hauptwerkzeuge. Naturgemäß kann man auf dem Balkon oder der Fensterbank nur schwer ein ganzes Hügelbeet anlegen. Aber die Idee lies mich trotzdem nicht los.

Bei den Hügelbeeten geht es vor allem um zwei Eigenschaften:

  1. Kleinklimazonen
  2. Bodenbeschaffenheit.

Materialien für das Hügelbeet im BlumenkastenKleinklimazonen im Blumentopf sind beim besten Willen wohl zu micro, um einen Einfluss zu haben.  Aber die Bodenbeschaffenheit in meinen Blumentöpfen macht mir schon länger Sorgen. Bisher hatte ich normale „Blumenerde“ aus dem Baumarkt in meinen Kübeln. Beim Gießen lief das Wasser sofort durch den Topf und unten wieder raus. Alternativ bildete sich bei festem Boden ein Schlamm, der kaum noch trocknete. Außerdem möchte ich nicht künstlich düngen müssen. Daher ging mir die Idee nicht aus dem Kopf, das Schema des Hügelbeets in meinen Kräutertöpfen nachzubauen.

Jetzt war es dann so weit, die erste Kräuteraussat für dieses Jahr stand an und ich habe beschlossen, das Experiment zu wagen. Als Grundlage dienen einfacher Pappkarton, den ich aus der Papiermülltonne gefischt habe, Äste und Blätter in verschiedenen Zersetzungsstadien aus dem Wald, die Erde von letztem Jahr, eine Reihe Blumentöpfe, Glasfaserdochte und Samen. weiterlesen… »

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Licht aus fürs Klima

Am 27. März 2010 um 20.30 Uhr gehen Weltweit die Lichter aus, denn es ist die „Earth Hour 2010“. Die vom WWF initiierte Kampagne soll ein Symbol gegen die Klimaveränderung sein und ein Zeichen setzen: „Das Ergebnis der Klimakonferenz von Kopenhagen reicht nicht!“. In Deutschland nehmen eine ganze Reihe berühmte Bauwerke und auch ganze Städte an der Aktion teil.

 

 

weitere Informationen:


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Keine Zeit

Es gibt viele Möglichkeiten, auch in der Großstadt, man muss nur wollen. Dann findet man einen Weg, und dann findet man aber auch die Zeit dazu. Das sind alles nur Ausreden: „Ich habe keine Zeit“, denn wer das sagt, hat zum Leben keine Zeit und bestraft sich selbst am meisten.

Sepp Holzer

 

 

http://www.flickr.com/photos/31342315@N03/3257775594/

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Nachhaltig Einkaufen

Der Rat für nachhaltige Entwicklung hat einen „nachhaltigen Warenkorb“ zusammengestellt, der einem beim bewussten einkaufen helfen soll.

Tag für Tag tun wir jede Menge Dinge, die mit darüber entscheiden, ob das Klima geschützt, knappe Ressourcen geschont oder Menschenrechte geachtet werden: Das fängt beim morgendlichen Frühstücksei an, geht weiter mit der Wahl des Verkehrsmittels für dem Weg zur Arbeit und endet noch lange nicht, wenn wir abends im Katalog blättern, um herauszufinden, welcher neue Kühlschrank in Frage kommt. Konsumentinnen und Konsumenten haben Macht, denn mit ihren Konsum- und Lebensgewohnheiten können sie zumindest das Angebot beeinflussen, oder ganze Branchen umkrempeln.

In der Broschüre zum Thema werden Hintergründe zu einzelnen Produkten erläutert, verschiedene Siegel erklärt, aber auch Tips für praktische Nachhaltigkeit gegeben.  Dabei werden die 3 Kategorien betrachtet:

  • Der tägliche Einkauf
  • Die seltenen Einkäufe
  • Die großen Anschaffungen

und somit vom Frühstücksei über den Kühlschrank bis zum eigenen Haus alles abgedeckt.

Weitere Informationen:

Rat für nachhaltige Entwicklung – Der Nachhaltige Warenkorb – Einfach besser einkaufen

Der Nachhaltige Warenkorb – Broschüre [PDF]

Politik mit dem Einkaufswagen: Unternehmen und Konsumenten als Bürger in der globalen Mediengesellschaft– Buch zum Thema [Partnerlink]

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