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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Rundschau: Pesto und Gartenwerkzeug

Bertolli-Pesto besteht aus Billigöl und Kartoffelflocken – immernoch. Auch ein großer Skandal, der durch die Medien ging, hat  daran nichts geändert.

Jedes Mal, wenn es wieder einen Lebensmittelskandal gibt oder eine unappetitliche Sache ans Licht kommt, hofft man, dass es danach besser wird – dass die Produzenten von Lebensmitteln lernfähig sind. Aber leider ist das eine hoffnungslose Hoffnung.

Tom Hillenbrand schreibt ausführlich über seine Erfahrungen mit Pesto im allgemeinen und Bertolli im besonderen.

Ich denke, wir können daraus auch Erkenntnisse für aktuelle Lebensmittelskandale ableiten: Nachdem die Sau einmal durch die Medien gejagt wurde, haben alle ihre Katharsis und man geht wieder zum Tagesgeschäft über. Soll heißen: Kräht die Presse über Mist, bleibt trotzdem alles, wie es ist.


Ein ganz anderes Thema behandelt „Mein Grüner Bereich“: Gartenwerkzeuge, bzw. ein zuviel von Ihnen.

Jedesmal habe ich mit einem ganzen Gewirr von Hacken, Harken, Schaufeln, Gabeln und Spaten zu kämpfen, wenn ich nur eines der Geräte benutzen möchte. Außerdem habe ich einige noch nie verwendet. Natürlich könnte ich nun in eine jener cleveren Aufbewahrungslösungen investieren und alles gut geordnet an die Wand hängen, oder aber ich miste mal ordentlich aus. Kostet nichts und schafft Raum.

Wir hatten bei Übernahme des Gartens eher das gegenteilige Problem. Es waren nur sehr wenige, sehr alte und verrostete Gartenwerkzeuge vorhanden. Wir mussten uns also ein paar Dinge neu anschaffen. Die wichtigste Anschaffung dabei war vielleicht ein Spaten. Gleichzeitig mache ich aber die gleiche Erfahrung: Wenige, allgemein verwendbare, stabile Werkzeuge machen mehr Sinn, als dutzendweise Spezialwerkzeuge.

Das vielleicht beste Beispiel bei uns ist eine uralte, rostige, grosse Heckenschere mit Wellenschliff. Nachdem sie etwas Öl bekommen hat und einmal nachgeschliffen wurde, benutzen wir sie für alle Schnittarbeiten inklusive Gras(kanten), Brombeeren und fingerdicke Äste. Sie ist unverwüstlich und tuts einfach.

Mein Minimum an Werkzeug für den Garten sieht in etwa wie folgt aus:

  • Spaten
  • Handschaufel
  • Schubkarre (je nach Größe des Gartens und Baumbestand)
  • eine ordentliche Säge
  • Astschere
  • Mehrzweckschere (bei uns die Heckenschere)
  • Gießkanne
  • Leiter und/oder Pflücker

Man merkt schon, wie haben viele Bäume und Hecken. Wie sieht euer Werkzeugschuppen aus? Funktioniert Minimalismus auf Dauer, oder schafft man dann doch wieder Spezialwerkzeuge an?


Jedes Mal, wenn es wieder einen Lebensmittelskandal gibt oder eine unappetitliche Sache ans Licht kommt, hofft man, dass es danach besser wird – dass die Produzenten von Lebensmitteln lernfähig sind. Aber leider ist das eine hoffnungslose Hoffnung.

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3 Kommentare

  1. Gabi.G.:

    Keine:
    * Harke
    * Hacke
    * Rasenbesen
    ??

    Also ohne ging bei mir gar nichts.

  2. Bei uns im Schuppen sieht es auch recht voll aus. Was zum Teil auch daran liegt das ich gutes Werkzeug einfach liebe 😉 .. Da wir unser Haus incl. Garten noch nicht ganz so lange haben hält es sich aber noch in grenzen. Jedoch haben auch wir schon bemerkt das man überwiegend immer die gleichen Werkzeuge benutzt … und in letzter Zeit ist eigentlich nur eine Kettensäge dazu gekommen.

  3. Apropos Pesto. In einigen Wochen ist schon wieder Bärlauchzeit und da lässt es sich nach Herzenslust Pesto machen.
    Es geht nichts über richtiges Werkzeug. Ein Minimum gibt es für mich nicht. Je grösser die Fläche wird, umso mehr Werkzeug brauche ich.

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