Wasserkocher sind eine sparsame Möglichkeit um Wasser mit elektrischer Energie zum sieden zu bringen. Sie verbrauche dabei deutlich weniger Energie, als eine Herdplatte, die immer einiges an Wärme an die Raumluft abgibt. Das hat sich inzwischen auch größtenteils rum geschwiegen.
Man kann jedoch noch deutlich mehr Energie sparen, indem man immer nur so viel Wasser erhitzt, wie man grade benötigt. Wenn ich mir z.B. eine Tasse Tee mache, fülle ich die Tasse unter dem Wasserhahn bis zum Rand mit Wasser und schütte dann das Wasser aus der Tasse in den Wasserkocher. Ich mache die Tasse deswegen recht voll, weil ein klein bisschen immer auch verdampft.
Die meisten Wasserkocher haben auch ein Sichtfenster mit Skala, mit der man direkt die richtige Menge einfüllen kann. Braucht man für ein Rezept ½ Liter kochendes Wasser, kann man sich den Meßbecher sparen und direkt die richtige Menge nehmen.
Das spart nicht nur Geld, sondern auch Zeit. Außerdem bleibt kein überflüssiges Wasser im Kocher, das Bakterienherd werden könnte oder über die Ferien vergessen sogar ganz übel anfangen kann zu schimmeln (ist mir leider schon passiert).
Achtung: Manche Wasserkocher haben eine Mindestfüllhöhe. Meistens sind das wohl die Geräte mit einer Heizspirale. Bei meinem Gerät mit einer Heizplatte kann ich sogar kleinste Mengen problemlos erhitzen.

Pink, Pink und nochmals Pink: Die erste Pflaumenernte wartet jetzt hinter Glas darauf, im Herbst und Winter verspeist zu werden. Nicht nur der Geschmack ist wunderbar, die leuchtende Farbe ebenso! Es geht also auch ohne färbende Zusatzstoffe.
Ein halber Eimer kleiner Pflaumen war es nur, den ich für´s Erste aus unserem Garten geerntet habe. Zwar gibt es noch deutlich mehr – aber alles auf einmal wäre zu viel gewesen, um es mal ebenso zu verarbeiten.
Dafür, finde ich, lässt sich der Ertrag aber sehen: 3 Flaschen Pflaumengetränk (0,75 l), 3 Gläser Pflaumenmus und 3 Gläser Pflaumengrütze sind dabei herausgekommen.
Außerdem habe ich noch eine kleine Schale Brombeeren gepflückt und daraus Brombeersirup und ein Brombeergetränk gekocht.
Bei alledem habe ich nur die Früchte, Rohrohrzucker und bei der Pflaumengrütze etwas Weizenvollkornmehl verwendet.
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Ein ganz neuer Mitbewohner in unserer WG: Der scharfe Gewürzpaprika. Ein Problem gab es allerdings, denn der Paprika (Capsicum annuum) zieht Blattläuse an – offensichtlich!
Besonders um die Knospen und Blüten herum hielten sich die Blattläuse gern in Scharen auf. Was tun?
Ich versuchte es mit dem guten alten Spüli-Trick: Spüliwasser in eine Sprühflasche und die ganze Pflanze eingesprüht.
Das half: nix. Die Blattläuse kamen schneller wieder, als ich meine Sprühflasche abstellen konnte. weiterlesen… »

Irgendwann im letzten Sommer hat uns die grüne Wut gepackt und wir haben im reichlich heruntergekommenen Hinterhof zwei kleine Beete angelegt. Die Bedingungen sind denbar ungünstig: Der komplette Hof ist betoniert und liegt inmitten hoher Häuser (5-6 Stockwerke). Dazu gibt es mit Vorderhaus und Hinterhaus sehr viele Parteien, die einfach ihren Müll und ihre Fahrräder im Hof abladen, dafür aber niemanden, der sich darum kümmert.
Um schnelles grün zu bekommen und für Akzeptanz zu werben, haben wir blühende Pflanzen aus dem Baumarkt gekauft. Alles was stark reduziert war, landete in unserem Einkaufswagen. Dazu noch Unmegen an Gartenerde (man wundert sich, wie schnell so ein grosser Sack leer ist) aus dem gleichen Baumarkt. Eine andere Quelle für den Boden hatten wir leider nicht.
Die Beete sind direkt auf dem Beton angelegt, einfach ein paar Steine vom nahegelegenen Flußufer aufgestapelt und Erde eingefüllt. Fertig. Dann die Pflanzen rein und innerhalb eines Nachmittags gab es wenigstens etwas grün im Hof. weiterlesen… »

Natürlich will ich nicht nur drüber schreiben, sondern es auch selber machen. Darum bin ich heute Morgen in aller Herrgottsfrühe in den Wald gefahren, um Bärlauch zu sammeln. Es war auch allerhöchste Zeit, bald fängt der Bärlauch an zu blühen. Und nach der Blüte soll er nicht mehr gut schmecken. Außerdem zieht sich diese Pflanze schon Ende Mai wieder in den Boden zurück und wartet dort dann auf den nächsten Frühling.
Glücklicherweise hatte ich bei einem Spaziergang schon eine Bärlauchstelle gesehen. Er wächst dort wirklich in Massen. Das Sammeln war also kein Problem.
Dann noch schnell Pinienkerne und Parmesan besorgt. (Bei der Gelegenheit auch gleich den Wochenendeinkauf erledigt.)
Die Zub
ereitung ist recht einfach. Die Pinienkerne kurz ohne Fett in einem Topf anrösten. Dann zwei Eßlöffel Pinienkerne, drei Eßlöffel Parmesan, ordentlich Olivenöl und ne Menge Bärlauch pürieren.
Das Ergebnis ist extrem aromatisch. Allerdings ist es nicht so viel geworden, wie ich dachte. Das nächste Mal muss ich wohl mehr sammeln. Im eckigen Glas ist normales Pinien-Bärlauch-Pesto, im runden Glas ist Kürbiskern-Bärlauch-Pesto.
Guten Appetit!
Weitere Informationen:

… auf meiner Fensterbank. Nachdem ich mich nicht sonderlich viel um meine Pflanzen kümmere, ausser ein- bis zweimal pro Woche zu giessen, ist es umso erfreulicher, dass meine Kräutersamen allesamt sehr gut spriessen.

Was wächst denn da aus dem Moos und reckt sich Richtung Licht?

Ach deshalb heissen die Zweikeimblättrige? *g*

Und so sieht Gartenkresse aus, wenn man sie nicht schon als Keimling aufisst.


Was tun, wenn man schnell Rucola Setzlinge braucht, aber keine Aussatbox oder ähnliches hat? Meine Lösung ist: Tupper für Arme umfunktionieren!
In diesem Fall war es einmal eine Verpackung für einen sehr leckeren Büffelmozarella, die ich eigentlich als kleine Aufbewahrungsbox behalten wollte. Einfach die Etiketten entfernen und einmal mit durch die Spülmaschine schicken. Wenn einem schon Plastik ins Haus kommt, kann man es ja auch möglichst lange und vielseitig verwenden.
Den Deckel habe ich mit der Wäscheklammer leicht schräg gestellt, damit sich kein Kondenswasser bildet. Löcher wollte ich nicht in den Deckel machen, damit ich das Töpfchen später noch einmal für etwas anderes benutzen kann.
Und bringt es etwas? Naja, ich habe vor etwa einer Woche die Samen in den Topf gesetzt, ich finde dafür sind die Pflänzchen schon ganz ansehnlich.
Warum ziehe ich überhaupt Setzlinge? Normalerweise bin ich strikt dagegen. Alle meine Pflanzen werden als Samen dort gesetzt, wo sie ihr ganzes Leben verbringen sollen. Dadurch überleben nur die Keimlinge, die auch mit den Bedingungen zurecht kommen. In diesem Fall brauche ich die Setzlinge aber für einen hängenden Garten, aus dem sie seitlich herauswachsen sollen. Würde ich hier einfach Samen einsetzen, würden die Keimlinge nicht den Weg durch die seitliche Öffnung finden. Falls das Experiment klappt, werde ich natürlich drüber berichten, wie hängender Rucola aussieht.

Bei meiner letzten Pflanzaktion habe ich Glasfaserdochte in meinen Blumentöpfen verwendet, um eine gleichmäßigere Feuchtigkeitsverteilung hin zu bekommen. Jetzt wollte ich euch berichten, wie meine Erfahrungen damit bisher sind. Zuerst habe ich mal untersucht, inwieweit die Dochte ihr Versprechen überhaupt erfüllen und Wasser nach oben saugen können. Dazu habe ich einfach einen Docht in ein Glas gehängt, so dass nur das untere Ende im Wasser hängt. Es dauert eine ganze Weile, aber nach einer Zeit sieht man, wie sich das Wasser langsam nach oben saugt (der Docht färbt sich dunkler). Um das deutlich zu zeigen, habe ich den Docht auf ein Blatt Papier gelegt, so dass man sehr gut sehen kann, wie weit das Wasser nach oben gestiegen ist.
In meinem Blumentöpfen habe ich den Eindruck, dass sie die Feuchtigkeit länger hält. Selbst nach 3-4 Tagen ist die Oberfläche noch spürbar feucht. Ich gieße allerdings auch meist mehr Wasser als nötig und baue darauf, dass es nach in die Auffangschale durchsickert und dann von den Dochten wieder hochgesaugt wird. Genau so habe ich mir das ja gedacht. Bei einem kleinerem, komplett getrockneten Topf habe ich ausschließlich Wasser in den Behälter unter den Topf gegeben, so dass nur der Docht ins Wasser hing. Nach einem Tag war die gesamte Erde im Topf nass, für meinen Geschmack fast schon zu nass. Man muss also vielleicht auch etwas aufpassen, wie viele und wie dicke Dochte man für die Töpfe nimmt.
Der Vorteil der Glasfaserdochte soll sein, dass sie einen besonders guten Kapillareffekt haben und niemals verrotten sollen. Den Kapillareffekt kann ich hiermit bestätigen, ob man sie nach einem Jahren noch verwenden kann, sehen wir nächstes Jahr um diese Zeit.

Die Jungfer im Grünen weist darauf hin, dass grade Bärlauchzeit ist. Für wen der Bärlauch im Garten nicht reicht, bietet sich ein Besuch im Wald an, wo der Bärlauch grade in rauen Mengen zu finden ist. Wer jetzt nicht weiß, was er mit dem ganzen Bärlauch anfangen soll, für den hat sich noch ein Rezept für Bärlauchpesto in petto.
Alternativ findet sich im Hobby-Garten-Blog ein Rezept für Bärlauchsalz, das anders als die gekauften, auch wirklich nach Bärlauch schmecken soll. Um das zu erreichen, geht Heiner betont vorsichtig mit dem Aroma des Bärlauchs um: keine hohen Temperaturen und ja nicht zu sehr trocknen.
Guten Appetit, und bitte nicht gleich den ganzen Wald leer plündern

Hügelbeete und Hochbeete werden von vielen Gärtnern und Landwirten als wahre Wundermittel gesehen. Auch in der Permakultur sind sie, neben dem Mulchen, eins der Hauptwerkzeuge. Naturgemäß kann man auf dem Balkon oder der Fensterbank nur schwer ein ganzes Hügelbeet anlegen. Aber die Idee lies mich trotzdem nicht los.
Bei den Hügelbeeten geht es vor allem um zwei Eigenschaften:
- Kleinklimazonen
- Bodenbeschaffenheit.
Kleinklimazonen im Blumentopf sind beim besten Willen wohl zu micro, um einen Einfluss zu haben. Aber die Bodenbeschaffenheit in meinen Blumentöpfen macht mir schon länger Sorgen. Bisher hatte ich normale “Blumenerde” aus dem Baumarkt in meinen Kübeln. Beim Gießen lief das Wasser sofort durch den Topf und unten wieder raus. Alternativ bildete sich bei festem Boden ein Schlamm, der kaum noch trocknete. Außerdem möchte ich nicht künstlich düngen müssen. Daher ging mir die Idee nicht aus dem Kopf, das Schema des Hügelbeets in meinen Kräutertöpfen nachzubauen.
Jetzt war es dann so weit, die erste Kräuteraussat für dieses Jahr stand an und ich habe beschlossen, das Experiment zu wagen. Als Grundlage dienen einfacher Pappkarton, den ich aus der Papiermülltonne gefischt habe, Äste und Blätter in verschiedenen Zersetzungsstadien aus dem Wald, die Erde von letztem Jahr, eine Reihe Blumentöpfe, Glasfaserdochte und Samen. weiterlesen… »
