
Der japanische Architekt Ryue Nishizawa hat ein Haus gebaut, bei dem die Grenzen zwischen Garten und Haus verschwimmen. Grüner wohnen, auch in der Großstadt.
Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass so etwas wirklich praktikabel ist, aber besser als Plattenbau allemal.
Das Foto stammt von Iwan Baan.
(via)

Del Monte hat angekündigt einzelne Bananen in Plastik verpackt zu verkaufen. Jon Stewart hat dazu den passenden Werbeslogan:
“A product for people who love bananas,
but hate their biodegradability.”
Dazu fehlen mir ehrlich gesagt die Worte. Daher hier für euch einfach das Video von Jon Stewart aus der Daily Show: weiterlesen… »

Es war einmal vor langer langer Zeit, da versorgte der Fluss Cheakamus die Squamish-Indianer mit Nahrung. Jedes Jahr am Ende des Sommers, wenn der Lachs zum laichen nach Hause kam, würden die Indianer ihre Zedernwurzelnetze ins Wasser werfen und genügend Fische für den kommenden Winter fangen.
Eines Tages kam ein Mann um für den Winter zu fischen. Er blickte in den Fluss und sah, dass dieses Jahr viele Fische nach Hause kamen. Er dankte den Geistern der Fische dafür, dass sie sich selbst als Nahrung für seine Familie anboten und warf dann sein Netz in den Fluss aus und wartete. Zur rechten Zeit zog er das Netz wieder ein und es war voller Fisch, genug für seine Familie für ein ganzes Jahr. Er packte sie in seinen Zedernrindenkorb und wollte nach Hause gehen.
Aber er schaute noch einmal in den Fluss, sah diese Menge Fische und beschloss sein Netz noch einmal auszuwerfen. Er tat es und es füllte sich wieder mit Fischen, die er aufs Ufer warf. Ein drittes Mal warf er sein Netz aus und wartete. weiterlesen… »

The Story of Stuff ist ein Video der amerikanischen Nachhaltigkeitsverfechterin Annie Leonard, in dem sie mit einer sehr netten Visualisierung darstellt, was in unserem jetzigen Wirtschaftssystem falsch läuft. Dabei geht es ihr nicht um Geld oder theoretische Wirtschaft, sondern nur um die Dinge (“Stuff”). Wo kommt der ganze Krempel eigentlich her? Und wo landet er, wenn wir das Zeug wieder wegwerfen? Und warum brauchen wir alle eigentlich so viel Kram? Wie kann man z.B. ein Radio bauen, dass nur 5€ kostet oder gar als Werbegeschenk verteilt wird? Und wo landen solche hochgiftigen Elektronikabfälle? weiterlesen… »

Der Rat für nachhaltige Entwicklung hat einen “nachhaltigen Warenkorb” zusammengestellt, der einem beim bewussten einkaufen helfen soll.
Tag für Tag tun wir jede Menge Dinge, die mit darüber entscheiden, ob das Klima geschützt, knappe Ressourcen geschont oder Menschenrechte geachtet werden: Das fängt beim morgendlichen Frühstücksei an, geht weiter mit der Wahl des Verkehrsmittels für dem Weg zur Arbeit und endet noch lange nicht, wenn wir abends im Katalog blättern, um herauszufinden, welcher neue Kühlschrank in Frage kommt. Konsumentinnen und Konsumenten haben Macht, denn mit ihren Konsum- und Lebensgewohnheiten können sie zumindest das Angebot beeinflussen, oder ganze Branchen umkrempeln.
In der Broschüre zum Thema werden Hintergründe zu einzelnen Produkten erläutert, verschiedene Siegel erklärt, aber auch Tips für praktische Nachhaltigkeit gegeben. Dabei werden die 3 Kategorien betrachtet:
- Der tägliche Einkauf
- Die seltenen Einkäufe
- Die großen Anschaffungen
und somit vom Frühstücksei über den Kühlschrank bis zum eigenen Haus alles abgedeckt.
Weitere Informationen:
Rat für nachhaltige Entwicklung – Der Nachhaltige Warenkorb – Einfach besser einkaufen
Der Nachhaltige Warenkorb – Broschüre [PDF]
Politik mit dem Einkaufswagen: Unternehmen und Konsumenten als Bürger in der globalen Mediengesellschaft
- Buch zum Thema [Partnerlink]
