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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Kategorie: Community

Weg mit den Alleen?

Allee (Ludwigsburg (Württemberg), zwischen Seeschloss Monrepos und Jadgschlösschen Favorite)Heiner berichtet, dass die Politiker jetzt die Alleen abholzen wollen. Grund: Bäume sind viel zu gefährlich für Autos.

Also ich persönlich möchte ja nicht, dass tausende Bäume gefällt werden, nur weil ein paar Typen in ihren getunten Golfs zu blöd zum Autofahren sind. Aber ich habe eine ganz einfache Lösung für das Problem: Die Straßen werden einfach verschmälert, dafür kommen an beide Seiten schön breite Radwege. Dann können die Radwege als Pufferzone für die Autofahre dienen. weiterlesen… »

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Rundschau: Pesto und Gartenwerkzeug

Bertolli-Pesto besteht aus Billigöl und Kartoffelflocken – immernoch. Auch ein großer Skandal, der durch die Medien ging, hat  daran nichts geändert.

Jedes Mal, wenn es wieder einen Lebensmittelskandal gibt oder eine unappetitliche Sache ans Licht kommt, hofft man, dass es danach besser wird – dass die Produzenten von Lebensmitteln lernfähig sind. Aber leider ist das eine hoffnungslose Hoffnung.

Tom Hillenbrand schreibt ausführlich über seine Erfahrungen mit Pesto im allgemeinen und Bertolli im besonderen.

Ich denke, wir können daraus auch Erkenntnisse für aktuelle Lebensmittelskandale ableiten: Nachdem die Sau einmal durch die Medien gejagt wurde, haben alle ihre Katharsis und man geht wieder zum Tagesgeschäft über. Soll heißen: Kräht die Presse über Mist, bleibt trotzdem alles, wie es ist. weiterlesen… »

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Burger sind biologisch abbaubar

Burger nach 6 MonatenIm Moment geistert eine Geschichte durch die Blogwelt und die Medien: McDonalds Burger sollen nicht biologisch abbaubar sein.

Drauf gekommen ist die Künstlerin Sally Davies durch unglaublich investigative Recherche – sie hat einen Burger monatelang immer wieder fotografiert. Einzig interessant an der Geschichte finde ich jedoch, warum alle auf diesen Blödsinn aufspringen und die Sau durch die Medien treiben, wo es um offensichtlichen Blödsinn geht.

Ok, klar, der Burger sieht selbst nach Monaten fast unverändert aus. Aber ist das so etwas besonderes? Schauen wir uns das mal im Detail an: weiterlesen… »

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Saatgut Tauschbörse

Daniel von issmehrsalat.de schlägt die Eröffnung einer Saatgut Tauschbörse vor, die so ähnlich funktionieren soll, wie tauschticket.de. Man kann Credits sammeln, wenn man Saatgut zur Verfügung stellt und sich damit anderes Saatgut bestellen.

Ich finde die Idee grundsätzlich sehr gut, allerdings sehe ich auch praktische Probleme. Zu Beispiel lässt sich die Qualität von Saatgut sehr schwer und teilweise erst im Nachhinein bestimmen. Sind das Saatgut einer seltenen Art und von Kresse gleichwertig? Außerdem gäbe es vermutlich im Herbst ein grosses Angebot und im Frühjahr eine starke Nachfrage, ansonsten wäre aber wohl nicht so viel los. Vielleicht ist es sinnvoller ohne Credits zu arbeiten und einfache Goodwilltauschbörsen einzurichten?

Zur Frage, wie er Saatgut aus seinem Feldsalat gewinnen kann, würde ich hier auf das Handbuch Samengärtnerei verweisen. Feldsalat ist laut dessen Aussage ein Baldriangewächs und Selbstbefruchter mit zwittrigen Blüten. Der Abstand für Sortenreinheit beträgt ca. 50m. Die Samen werden zwischen Ende Mai und Juni reif. Sie reifen sehr langsam und ungleichmäßig und müssen daher oft kontrolliert werden. Wenn mehr als die Hälfte der Samenkapseln aufplatzen, soll man ernten. Die Samen nicht dreschen, sondern nur leicht ausklopfen. Die Keimfähigkeit steigt nach Lagerung an, am besten 1 Jahr lagern vor der Aussaat.


Handbuch Samengärtnerei: Sorten erhalten, Vielfalt vermehren, Gemüse genießen [Partnerlink]


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