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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Kategorie: Beobachtungen

Jahreszeitentisch

Jahreszeitentisch Herbst

In Waldorfschulen ist es üblich einen Jahreszeitentisch einzurichten, der die Kinder immer auf die aktuelle Jahreszeit einstimmen soll. Wir haben jetzt eine kleine Jahreszeitenfensterbank zum Herbst: Äpfel, Kastanien, Hasel- und Walnüsse, ein paar wilde Beeren und etwas Heckengrün. Ein schwedisches Holzpferdchen passt natürlich immer.

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Asoziale Gärten (4)

asozialer ZengartenEin guter Freund schickte mir dieses Bild per E-Mail.


„Ich habe einen asozialen Garten gefunden. Ich nenne ihn den möchte-gern-Zengarten.

Also zu Tode gemähter Rasen, wunderschöner Schnellkompostiertank, sterile Beete und ein original asiatisches Bonsai-Buddha-Arrangement. Nicht zu vergessen: Der einzige naturnahe Gegenstan: ein mit Efeu bewachsener Baum, der in mathematisch korrekte Stücke zersägt in der Ecke liegt.“

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Back in green

Nach einer Pause und einem Umzug sind wir nun zurück. In Zukunft dürfte es hier eine Menge zu berichten geben, denn wir haben einen neuen Garten und einen neuen Balkon.

Erstmal nur ein paar Impressionen aus dem Garten:

Tor zum Garten

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Boden- oder Käfighaltung?

Wie wärs mit Artgerechter Haltung? Hier zwei Bilder, die ich aus Schweden mitgebracht habe:

Kuh im Wald

Kuh in Artgerechter Haltung

 

So sehen glückliche Kühe aus!

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Maikäferplage

MaikäferDas Unwort des Tages ist für mich „Maikäferplage“. Erst bringt der Mensch das natürliche Gleichgewicht durcheinander und rottet ein Tier fast aus. Dann wird das Tier als Plage empfunden und wieder bekämpft.

„Trotz der Proteste von Naturschützern bekämpft das von der Maikäferplage besonders betroffene Pfungstadt die Tiere mit Gift. Am Montag werde per Hubschrauber das Insektizid Dimethoat versprüht, sagte Bürgermeister Horst Baier (SPD). Die südhessische Stadt sperrt dafür ein etwa 350 Hektar großes Waldgebiet für zwei Tage.“

Quelle: Mannheimer Morgen

So etwas, wie ein natürliches Gleichgewicht kann sich so natürlich nie einstellen. Und die Nebenwirkungen werden mal wieder auch nicht bedacht.

Bei HR-Online gibt es noch einen ausführlicheren Hintergrundartikel.

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Asoziale Gärten (3)

asozialer Garten

Diesmal gibt es nur einen kurzen Handyschnappschuss. Was soll man dazu noch sagen? Ich weiß gar nicht, was mich mehr abstösst, die kahle Erde und leere des Gartens, oder diese festbetonierte Abwehrmauer, die sich quer durch zieht, inklusive Wehrtürmen an den Enden.

Die Botschaft ist klar: Du bist auf der falschen Seite und dort sollst du gefälligst auch bleiben. Und die Pflanzen sollen natürlich schön an ihrem Platz bleiben. Nur keine Unordnung.

Bei solchen Gärten frage ich mich immer: Wäre es nicht einfacher, die Fläche zu betonieren oder einen Kiesgarten anzulegen?

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Asoziale Gärten (2)

asozialer ParkAsoziale Gärten gibt es nicht nur an Privathäusern, auch manche Parks sind regelrecht asozial.  Eine Rasenfläche die wie mit dem Lineal gezogen rechteckig komplett von einem Blumenstreifen eingezäunt wird. Die Botschaft ist klar: Betreten des Rasens verboten! Du wirst doch nicht etwa in den Blumen rumtrampeln? Die Fläche hat keinen Nutzwert und bietet keinen Rückzugsraum. Die Blumenmonokultur ist nicht mal schön, sondern einfach nur bunt. Zu allem Überfluß ist sie auch noch komplett von den Menschen abhängig. Die Rasensprenger sprechen für sich. Dass der Boden schon ganz matschig ist und das meiste Wasser auf der Strasse abläuft, auch. weiterlesen… »

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Asoziale Gärten

Asozialer GartenVor kurzem standen wir auf dem Balkon einer Freundin und schauten in den Garten hinab. Der Anblick, der sich uns bot, war trostlos. Da rief der Biobauer in unserem Freundeskreis:

„Der Garten ist ja asozial!“

Im eigentlichen Wortsinn hat er nicht recht. Laut Wikipedia heißt asozial: „Verhaltensweisen […], die von den gesellschaftlichen Normen abweichen]“. Leider weicht der Garten überhaupt gar nicht von der Norm ab, sondern spiegelt sie sogar im Gegenteil perfekt wieder.

Wenn man asozial im übertragenen Sinn als „gemeinschaftsschädigend“ sieht, stimmt es aber auf den Punkt. Dieser Garten hat keinen Platz für Leben, weder Pflanzen noch Tiere noch Menschen sind hier erwünscht. Sie bringen ja nur Unordnung in das „Kunstwerk“.  Der Gemeinschaft gibt dieser Garten nichts zurück. Er ist in keiner Weise nützlich. Weder kann man hier irgendwas essen, noch sich aufhalten, noch ist er gesund und als letztes sieht er nicht einmal schön aus. Die Ordnung dient nicht mal der Präsentation eines Blütenmeers, sondern ist nur Ordnung um der Ordnung willen.

Für uns wurde an diesem Abend ein neuer Begriff geprägt. Wenn wir kahle Vorgärten sehen, sagen wir nur noch: „asozial“. Wenn wir totgepfelgte Gärten sehen, mit Nagelschere geschnittene Rasenkanten.

Was für ein verschobenes Schönheitsideal haben diese Menschen? Was für ein Naturverständnis? Lasst uns die Kunde verbreiten:

Ein Garten ist kein Kampf gegen die Natur!

Verhaltensweisen von Individuen oder Gruppen, die von den gesellschaftlichen Normen abweichen

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Wilde Kirsche

Ich habe heute das wunderbare Wetter genutzt um auf einer Neckarinsel Rad zu fahren. Dabei habe ich eine schöne wilde blühende Vogelkirsche entdeckt. Und da die Vogelkirsche der Baum des Jahres 2010 ist, will ich euch die Fotos davon nicht vorenthalten.

Vogelkirsche Blüten

alles voller Blüten und wunderbar blauer Himmel weiterlesen… »

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