Garden Bloggers’ Bloom Day (Mai 2012)
Was im Mai in meinem Garten blüht, seht ihr wenn ihr auf weiterlesen klick. weiterlesen… »
Permakultur im Garten und auf dem Balkon
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Auf dem Weg zur Arbeit habe ich einen neuen asozialen Garten gefunden. Das heisst, ich frage mich langsam, was überhaupt noch als Garten durchgeht. Dieses Ensemble erinnert mich eher an ein (zu kitschiges) Outdoormuseum. Alle Strukturen sind unverrückbar festbetoniert. Die wenigen Pflänzchen stehen auf verlorenem Posten gegen die kitschigen Figuren. Es ist weder Platz für Mensch noch Tier, verweilen ist erst gar nicht vorgesehen. Nicht ein einziges unordentlich herumliegendes Blatt: Das muss die Nachbarn stolz machen! In so einem ordentlichen Viertel leben wir! Jawoll! weiterlesen… »
Sara schickt mir diese Bilder eines Gartens, der an Trostlosigkeit kaum noch zu überbieten ist. Das Ensemble aus Kies und kümmernden Pflanzen wird passend eingerahmt durch formschönen eckigen Beton in Schmutzgrau. Dazu fällt selbst mir kein spitzer Kommentar mehr ein: Es deprimiert einfach nur. Die Stangen am Beetrand sind zum Glück nicht hoch genug, um den Freitod per Strick wählen zu können. Unzählige Schicksale wären sonst schon an dieser Stelle besiegelt worden. Aber noch nicht genug der Tristesse, nein, es gibt noch einen zweiten Teil. Und die Gemüter mögen sich scheiden, welcher schlimmer ist. weiterlesen… »
Darf ich vorstellen: Frosty der Schneemann. Da uns das “Schneechaos” ziemlich kalt gelassen hat (wir haben kein Auto, dafür genügend Vorräte im Keller), haben wir lieber im Schnee getobt und einen Schneemann gebaut. Leider waren wir die einzigen weit und breit. Kinder scheinen nicht mehr im Schnee zu spielen…
… Macht der menschliche Gärtner es hingegen schlecht, herrscht Eintönigkeit vor, Immergrün überall und Friedhofsruhe rundherum. Statt elementarer Vielfalt erleben wir künstliche Einfalt. Statt Leben zu lassen, lassen wir sterben. Statt natürlicher Ordnung wird systematisch Unordnung erzeugt. Diese Gärten müssen eine Wüste sein für Tiere, Plätze der Artenarmut, der Leblosigkeit, der Unzufriedenheit auch. Es sind Orte, an denen der Mensch nicht im Einklang steht mit der Natur, Plätze des Unfriedens. Nur ab und zu flieht eine Amsel mit lautem Gezeter in die nächste Thujahecke, während zufällige Schmetterlingsbesucher so schnell wie möglich über die kurzgeschorene Rasenmatte flattern. An der Stelle von Rhododendron, Serbischer Fichte und anderen immergrünen Exoten könnten genausogut Plastikgewächse stehen. Sie haben einen vergleichbaren Ökowert; er geht gegen Null. Die Besitzer solcher Anti-Natur-Gärten haben nicht Lebensmöglichkeiten geschaffen, sondern verhindert.
Rheinhard Witt – Naturoase Wildgarten
Von einem Leser wurde mir ein neuer asozialer Garten zugespielt. Dieser Garten erfüllt mit Bravour alle Kriterien für einen asozialen Garten: Er ist absolut und vollkommen nutzlos, er enthält praktisch kein Leben (nicht einmal pflanzliches) und dabei ist er auch noch unglaublich hässlich. Der Unterschied zu einer Betonfläche ist bei diesem Garten nur noch ein rein formaler.
Man achte bitte auf die Details bei den Figuren, mit denen künstlich so etwas wie Leben simuliert werden soll.
Mir drängt sich da nur die Frage auf: Warum tun Menschen so etwas? weiterlesen… »
In Waldorfschulen ist es üblich einen Jahreszeitentisch einzurichten, der die Kinder immer auf die aktuelle Jahreszeit einstimmen soll. Wir haben jetzt eine kleine Jahreszeitenfensterbank zum Herbst: Äpfel, Kastanien, Hasel- und Walnüsse, ein paar wilde Beeren und etwas Heckengrün. Ein schwedisches Holzpferdchen passt natürlich immer.
Ein guter Freund schickte mir dieses Bild per E-Mail.
“Ich habe einen asozialen Garten gefunden. Ich nenne ihn den möchte-gern-Zengarten.
Also zu Tode gemähter Rasen, wunderschöner Schnellkompostiertank, sterile Beete und ein original asiatisches Bonsai-Buddha-Arrangement. Nicht zu vergessen: Der einzige naturnahe Gegenstan: ein mit Efeu bewachsener Baum, der in mathematisch korrekte Stücke zersägt in der Ecke liegt.”