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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Asoziale Gärten (5)

asozialer Garten mit FigurenVon einem Leser wurde mir ein neuer asozialer Garten zugespielt. Dieser Garten erfüllt mit Bravour alle Kriterien für einen asozialen Garten: Er ist absolut und vollkommen nutzlos, er enthält praktisch kein Leben (nicht einmal pflanzliches) und dabei ist er auch noch unglaublich hässlich. Der Unterschied zu einer Betonfläche ist bei diesem Garten nur noch ein rein formaler.

Man achte bitte auf die Details bei den Figuren, mit denen künstlich so etwas wie Leben simuliert werden soll.

Mir drängt sich da nur die Frage auf: Warum tun Menschen so etwas?

Wenn ihr mehr wollt schaut euch einfach alle asozialen Gärten an.

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9 Kommentare

  1. Na, das ist ja ein gruseliges Stück Land. Garten mag ich nicht sagen dazu.
    So ähnliche „Vorgärten“ gibt es in unserer Kleinstadt hier auch in letzter Zeit. Scheint in Mode zu sein: Viel Kies, ein paar größere Steine, farbiger Rindenmulch, ein, zwei, drei Statuen – bevorzugt Buddhas – und allerhöchstens noch zwei Buchbäumchen.
    Ich denke, der Hintergrund ist: Das ist repräsentativ und macht keine Arbeit. (Beides falsch.)
    Liebe Grüße, Margit

  2. Gertrud Rüstig:

    Hallo liebe Kritikerinnen und Kritiker,

    …warum wohl: Weil es Ihrer Vorstellung entspricht und sie es schön finden.

    Mein (sehr) kleiner Reihenhausgarten sowie dessen Pflege dürfte Eurer Vorstellung entsprechen. Eingebettet ist er in die 2 Gärten meiner NachbarInnen, die ihr als „asozial“ klassifizieren würdet.

    Es gibt viele gute Argumente für Permakultur, da sind wir uns einig. Was jedoch weder der Permakultur – Idee noch deren Umsetzung dient, ist Menschen mit anderen Vorstellung so „an den Pranger“ zu stellen.
    Mir helfen in der Weiterentwicklung meiner Gartenpraxis, wenn Ihr gute Beispiele dokumentiert und erleutert. Kann gar nicht genug sein, also bitte macht Euch dran!

    Es grüßt Euch freundlich
    Gertrud (die froh ist, dass ihre NachbarInnen ihr – wie auch ihrer Gartengestaltung – tolerant und freundlich gegenüberstehen)

  3. Da kenn ich noch so einen Garten.
    Als wir das Haus im Frühjahr übernommen haben war ein Teil unseres Gartens so „zugeschüttet“
    http://home.arcor.de/sasa316/Vergleich/Kantstr013.jpg
    Douglasien Schnitzel, Schwarzer Splitt und unten drunter Folie.

    Kurzer Hand beschlossen wir da unser „Nutzbeet“ daraus zu machen:
    http://home.arcor.de/sasa316/Vergleich/Kantstr013b.jpg

    Zwischen dem ganzen „Projekt Haus“ haben wir das Beet dieses Jahr zwar nicht „ausgelastet“, aber im Nächsten Jahr wird dann daran gearbeitet. 🙂

  4. admin:

    @Gabi:
    unglaublich, man glaubt kaum, dass man auf beiden Fotos das gleiche Grundstück sieht.

    Daumen hoch für das leuchtende Vorbild.

  5. Pfff:

    Asozial?

    Wenn man nichtmal die Definition von „Asozial“ kennt, dann sollte man auch keinen Block schreiben…….es bedeutet „gemeinschaftsschädigend“. Und nun würde mich mal interessieren, wie man andere Geschmäcker als gemeinschaftsschädigend betiteln kann…

    Was jedoch asozial ist, fremder Leut´s Garten hier öffentlich so an den Pranger zu stellen, weil sie einen anderen Geschmack haben.

    Erbärmlich sowas!

  6. admin:

    Mein lieber Pfff,

    ich könnte natürlich schnippisch antworten, wer noch nicht einmal weiß, wie man Blog schreibt, der solle auch nicht in solchen kommentieren.
    Stattdessen möchte ich dich einfach auf meinen ersten asozialen Garten verweisen, bei dem ich erklärt habe, warum ich ihn so nenne und den Begriff richtig finde. Du wirst dann feststellen, dass ich mir der Bedeutung sehr wohl bewusst bin.
    Alles weitere lies bitte hier:
    http://permakultur-blog.de/beobachtungen/asoziale-garten

  7. Hallo ich bin gerade beim Stöbern auf Deinen Topinambur-ARtikel gestossen und weiter zu den „Assozialten Gärten“ gesurft, weil mich der Titel irritiert hat.

    ABER: ja solche gibts auch bei uns in der Gegend. Die Spezies „Pflegeleicht“ hat mein Mitleid. Wohl finden diese Leute meinen naturnahen Garten einen Alptraum 🙂

    Grüsse – Gartenkraut

  8. Ich habe eben beim Bloglesen noch ein sehr perfektes Beispiel gefunden, dass einer Bloggerin in der Schweiz aufgefallen ist und das sie gepostet hat: http://schweizergarten.blogspot.de/2012/11/steingarten.html
    Das ist kaum noch zu toppen – oder!? Ich frage mich nur, ob die Steine sicherheitshalber sogar am Hang zementiert sind. Sonst besteht doch Lawinengefahr. Aber es muss witzig sein oben am Haus mit dem Laubbläser zu stehen und alles auf die darunterliegende Rasenfläche zu pusten …
    LG Silke

  9. Assozial würde ich es nicht nennen.Aber wenn man im Dorf aufgewachsen ist,dann gruselt es einem schon.Vor allem es kostet unnötig Geld,und die Regenwürmer müssen sterben!

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