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Permakultur-Blog

Permakultur im Garten und auf dem Balkon

Archiv: September 2010

Die Geheimnisse der guten Erde

Die Geheimnisse der guten Erde„Die Geheimnisse der guten Erde“ ist ein Buch von Peter Tompkins und Christopher Bird und ich muß gleich vorweg nehmen, dass ich selten so bei einem Buch gelacht habe, das eigentlich ernst gemeint ist.

Das Buch habe ich als Hardcover für ganze 2€ beim Bücherflohmarkt der Stadtbücherei erstanden. Es fängt auch harmlos genug an, mit allgemeinen Beschreibungen über Mineraldünger und Chemie und wie er auf Dauer den Boden zerstört. Schon bald werden Rudolf Steiners Methoden ein Thema und die biologisch-dynamischen Präparate ziehen sich durch das ganze Buch. Nunja, einer meiner besten Freunde studiert gerade dieses Thema und ich stehe diesem grundlegend offen gegenüber. Auch die Erfolgsbeschreibungen sind sehr interessant und einleuchtend. Nur leider beginnt dann, was sich durch das ganze Buch zieht und es zu einer Lachnummer macht: Alle Erfolge werden auf mysteriöse kosmische und übersinnliche Kräfte zurückgeführt. Selbst wenn Erklärungen auf der Hand liegen. weiterlesen… »

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6 Leitsätze für organisches Gärtnern

Nach dieser Erkenntnis von den organischen Zusammenhängen können für den Gärtner folgende sechs Leitsätze aufgestellt werden:

  1. Erstens muß der Gärtner mit der Natur arbeiten und nicht gegen sie;
  2. zweitens muß er Abwechslung praktizieren, weil die Natur abwechslungsreich ist;
  3. drittens muß er für andere Lebensformen – tierische und pflanzliche – eine Umgebung gestalten, die derjenigen so ähnlich wie möglich ist, für die sie geschaffen sind;
  4. viertens muß er dem Boden möglichst genau so viel zurückgeben, wie er ihm nimmt;
  5. fünftens muß er den Boden verbessern und nicht die Pflanze;
  6. und sechstens muß er die Natur als ganzes sehen, niemals nur einen Teil davon.

John Seymour weiterlesen… »

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Teich ohne Folie

In unserem Garten kann im Moment deutlich weniger gemacht werden, als mir lieb ist. Zum Einen warten wir noch darauf, dass eine große Tanne gefällt wird, die dabei den ganzen Garten platt machen wird, zum Anderen macht es Richtung Herbst wenig Sinn, neue Beete anzulegen.

Gestern waren wir eigentlich im Garten um Kleinkram zu erledigen, aber irgendwie hatte ich Lust mein Projekt „Tümpelchen“ anzugehen. Seit wir den Garten gepachtet haben, überlege ich mir, einen kleinen Teich anzulegen, der halbrund von einem Hügel begrenzt wird und das Zentrum des zukünftigen Kräutergartens bilden soll. Dabei wollte ich die von Sepp Holzer beschriebene Methode ausprobieren und den Teich komplett ohne Folie und Kunststoffwanne anlegen. Da wir einen sehr schweren, lehmigen Boden haben, hatte ich mir ganz gute Chancen ausgerechnet.

Teich GrundformUm erstmal die Dimensionen besser einschätzen zu können, habe ich eine Grundform ausgestochen. Wie man auf dem Bild sehr gut sehen kann, habe ich die runde Grundform (rechts) nachträglich noch einmal deutlich oval erweitert (links). Man sieht auch schon die Grundform des Hügels aus dem Aushub und einen Zufluss. Dann ging die eigentlich Arbeit los und das Loch selbst musste ausgehoben werden. Nach dem Abstechen der Grasnarbe habe ich erstmal die tiefste Stelle des Teichs definiert und dort einfach ein tieferes Loch gebuddelt. weiterlesen… »

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Heute schon CO2 gespart?

Hagen Rether bei Mitternachtsspitzen über den CO2 Sparwahn und die Schizophrenie von Umweltschützern. Außerdem fordert er Gesetze, die den Fleischkonsum einschränken. Wenn wir gefragt werden, warum wir die Welt zerstört haben, können wir schliesslich nicht antworten: „Weils so lecker war“.

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Mondphasen

Le Voyage dans la luneEinige Befürworter des organischen Gartenbaus haben recht exzentrische Methoden, wie zum Beispiel den Anbau von Pflanzen in Übereinstimmung mit den Mondphasen oder das Verstreuen winziger Mengen geheimnisvoller Substanzen auf dem Boden und so weiter.

Samen gehen auf und Pflanzen entwickeln sich, wenn Temperatur, Feuchtigkeit und Nährstoffe richtig für sie sind. In der Lehre von den organischen Zusammenhängen haben derart unsinnige und abergläubische Vorstellungen keinen Platz. Der organische Gartenbau beruht auf bewiesenen Tatsachen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, und die Durchführung erweist sich als wirkungsvoll und damit als richtig.

John Seymour – Selbstversorgung aus dem Garten

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Das Buch „Selbstversorgung aus dem Garten“ [Partnerlink]

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Regenwurm-Verstand

Regenwurm

Regenwürmer kommen nachts gern an die Oberfläche der Erde. Sie leben dort von Blättern, die sie in ihre Gänge hineinziehen. Dabei sind sie mit ihrem stecknadelkopfgroßen Gehirn immerhin so schlau, die Blätter mit ihrem schmalen Ende nach unten zu ziehen. Sie zeigen mehr Verstand, als so mancher Laubsammler beweist, der Jahr für Jahre dem Regenwurm seine Nahrung wegnimmt.

Peter Tompkins / Christopher Bird – Die Geheimnisse der guten Erde

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Die Geheimnisse der guten Erde [Partnerlink]

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Herbst?

Während andere Blogs schon den Herbst ausrufen und voller Gram die letzten Rosenblüten und das letzte geerntete Gemüse betrauern, habe ich noch einmal den Frühling ausgerufen.

Hier im Norden ist die Vegetationsphase kurz genug, da muss man sie bis zum letzten auskosten. Also habe ich noch einmal ordentlich neu ausgesät.

Auf meinem Balkon wachsen keine Geranien, sondern stattdessen jede Menge Salate. Natürlich ist es eine späte Sorte, die Überwintern muss. Aber im Moment kann man ihnen beim wachsen zuschauen und falls es so weiter geht, werden sie in ca. 2 Wochen die Weltherrschaft übernehmen.

Salat auf dem Balkon

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Die Erde gehört niemandem

umzäuntes Land


Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft.

Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«.

Jean-Jacques Rousseau

„Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«.“Der erste, der ein Stück Land mit einem Zaun umgab und auf den Gedanken kam zu sagen »Dies gehört mir« und der Leute fand, die einfältig genug waren, ihm zu glauben, war der eigentliche Begründer der bürgerlichen Gesellschaft. Wie viele Verbrechen, Kriege, Morde, wieviel Elend und Schrecken wäre dem Menschengeschlecht erspart geblieben, wenn jemand die Pfähle ausgerissen und seinen Mitmenschen zugerufen hätte: »Hütet euch, dem Betrüger Glauben zu schenken; ihr seid verloren, wenn ihr vergesst, dass zwar die Früchte allen, aber die Erde niemandem gehört«.““

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